Erstellt 21.08.35, 21:50h
„Wir bekommen örtliche Unterstützung, der Schichtwechsel klappt gut“, sagt Sascha Schwarz von der Bürgerinitiative Sürth. Vertreter der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) seien vor Ort gewesen und hätten angedeutet, dass das Unternehmen die Mahnwache dulden werde. Notfalls wolle man bis zum 28. Februar demonstrieren. Ab dem 1. März beginnt ein halbjährlicher Brutschutz; währenddessen dürften die HGK nicht im Naturschutzgebiet arbeiten. Anne Girsig vom BUND meint, der Flächenausgleich, den die HGK für den Eingriff in das Naturschutzgebiet andernorts vorgenommen hat, sei nicht ausreichend.
Die Kundgebungsteilnehmer erinnern daran, dass 38 000 Unterschriften gegen den Ausbau gesammelt worden seien. Dieses Bürgerbegehren hatte der Rat aus rechtlichen Gründen für nicht zulässig erklärt. Die Demonstranten kritisieren, dass die HGK mit den Ausbauarbeiten beginnen wolle, obwohl der Streit vor Gericht über die Frage der Zulässigkeit des Bürgerbegehrens noch nicht endgültig entschieden sei.
Dieser Kritik schließen sich auch die Grünen an und warnen das Unternehmen, Fakten zu schaffen. (hap)
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