Erstellt 10.02.09, 21:03h
Als „eine wunderbare Bestätigung für die Arbeit des Schauspiels Köln“ wertete Kulturdezernent Georg Quander die Tatsache, dass das Haus nunmehr in zweiter Folge zum Theatertreffen eingeladen wurde. „Darüber hinaus unterstreicht die Auszeichnung eindrucksvoll, dass es Intendantin Karin Beier binnen kürzester Zeit gelungen ist, das Kölner Schauspiel wieder in den Kreis der führenden deutschen Theater zurück zu führen“, erklärte Quander. Das Votum der Jury hatte man in der Domstadt mit Spannung erwartet, denn auch „das Goldene Vlies“ in der Regie der Hausherrin und „Faust“ (Regie: Laurent Chétouane) waren in der engeren Auswahl.
In die Hauptstadt eingeladen wurde auch Christoph Schlingensiefs Fluxus-Oratorium „Eine Kirche der Angst vor dem Fremden“, das bei der RuhrTriennale 2008 Premiere hatte. Auch zwei Arbeiten von Jürgen Gosch - seine Inszenierung von Anton Tschechows „Die Möwe“ am Deutschen Theater Berlin und „Hier und jetzt“ von Roland Schimmelpfennig am Schauspielhaus Zürich - gehören dazu. Außerdem wurden je zwei Inszenierungen aus Hamburg und Wien sowie Aufführungen aus München und Sils-Maria in der Schweiz nach Berlin eingeladen. Es sind „Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?“ von Volker Lösch, frei nach Peter Weiss vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, sowie Nicolas Stemanns „Die Räuber“ nach Schiller vom Thalia Theater Hamburg.
Weitere Aufführungen sind „Der Prozess“ von Franz Kafka in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg von den Münchner Kammerspielen, „Alle Toten fliegen hoch 1-3“ von und mit Joachim Meyerhoff vom Burgtheater Wien, „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr in der Regie von Martin Kusej, ebenfalls Burgtheater, sowie „Das Theater mit dem Waldhaus“, ein Projekt von Christoph Marthaler und Ensemble, Waldhaus Sils-Maria in der Schweiz. (EB / dpa)
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