Erstellt 19.02.09, 10:26h
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm erpresserischen Menschenraub mit Todesfolge vor, seine Ehefrau muss sich wegen Beihilfe vor dem Landgericht Augsburg verantworten. Das Ehepaar hat die Tat bisher bestritten.
Im September 1981 war die Schülerin aus Eching am Ammersee entführt worden. Sie erstickte in der Holzkiste, in der sie im Waldboden versteckt worden war. Die Anklage wirft dem Beschuldigten vor, die Entführung bereits im Frühsommer 1981 geplant zu haben, um ein Lösegeld von umgerechnet einer Million Euro zu erpressen. Am 15. September 1981 soll er in den Abendstunden die Schülerin auf deren Heimweg vom Rad gerissen und in den Wald verschleppt haben.
Da die Belüftung der Kiste nicht funktionierte, erstickte das Mädchen kurz nach der Entführung. Dennoch gingen bei Ursulas Eltern zwei Erpresserbriefe und Erpresseranrufe ein. Die Briefe soll die Ehefrau des Beschuldigten aus Textteilen von Zeitungen zusammengeschnitten haben. Als die Eltern einen Nachweis über die Unversehrtheit ihrer Tochter verlangten, brach der Kontakt zu dem Entführer ab. 19 Tage nach der Tat wurde Ursulas Leiche von einem Suchtrupp der Polizei in der vergrabenen Kiste gefunden.
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