Von Martin Sauerborn, 25.02.09, 20:25h
In solchen Zeiten käme es dann halt auch mal vor, dass man Rechnungen nicht umgehend begleichen könne. Davon aber, dass er nach sich hartnäckig haltenden Gerüchten kurz davor gewesen sei, die Haie zur Insolvenz anzumelden, will Eichin nichts wissen. "Bei den Kölner Haien hat noch jeder sein Geld bekommen. Wir müssen diese schwere Phase jetzt halt überbrücken", reagiert er auf die Frage nach ausstehenden Abfindungs-und Gehaltszahlungen.
Verhandlungen mit neuen Gesellschaftern
Derzeit befindet sich die KEC-Geschäftsführung in Verhandlungen mit potenziellen neuen Gesellschaftern, die sich neben Heinz-Hermann Göttsch positionieren sollen. Der bisherige Alleingesellschafter hatte im Januar ja eine deutliche Reduzierung seines finanziellen Engagements angekündigt. "Ich gebe aber wie immer keine Wasserstandsmeldungen ab", so Eichin zu den Gesprächen.
Aufgrund des Rückgangs um knapp 2000 Zuschauer pro Heimspiel in dieser Saison, dem Verpassen der Playoffs, der damit verbundenen Etatlücke von mehr als einer Million Euro und den laufenden Kosten ist der KEC dringend auf kurzfristige Einnahmen angewiesen. Zumal es mit der Partie gegen Mannheim (27.2.) nur noch ein Saison-Heimspiel für den KEC gibt. "Als es den Haien gut ging, war es sehr schwer, Unterstützung zu finden. Jetzt geht es den Haien schlecht", hofft Eichin auf reichlich helfende Hände.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige