Erstellt 26.03.09, 14:21h
Das kann auch passieren, wenn der Halter - wie ab und an empfohlen - Nagellack oder Öl auf die Zeckenbiss-Wunde träufelt, wodurch sich der Parasit angeblich lösen soll. Wichtig ist, die Zecke direkt an der Haut des Vierbeiner anzupacken. Sonst bleibt womöglich ein Teil von ihr stecken. Auch quetschen sollte der Halter den Parasiten nicht. Sinnvoll ist es dagegen, ihn mit einer leichten Drehbewegung herauszuziehen - so löst er sich unter Umständen leichter.
Damit ein Zeckenbiss überhaupt entdeckt wird, empfiehlt es sich, den Hund nach dem Spaziergang, die Katze nach dem Freigang kurz abzusuchen. Es könne auch nicht schaden, wenn der Halter am eigenen Körper nach Zecken sieht, raten die Ärzte.
Damit es beim Vierbeiner gar nicht soweit kommt, sorgt der Halter möglichst vor - etwa mit "Spot-ons", die auf die Nackenhaut geträufelt werden. Doch nicht jedes Präparat hilft gegen jede Zecke. Und ein für Hunde gedachtes Mittel ist den Angaben zufolge für Katzen unter Umständen gefährlich. Im Zweifel informiert sich der Halter beim Tierarzt - zum Beispiel darüber, welche Zecken in seiner Region vermehrt vorkommen. (dpa)
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22. April 2012,
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