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Phantasialand

Freizeitpark wird vorerst nicht erweitert

Erstellt 22.04.09, 21:22h, aktualisiert 22.04.09, 21:23h

Rückschlag für die Phantasialand-Betreiber: Die geplante Westerweiterung des Parks um 30 Hektar ist erst einmal vom Tisch, da das Wirtschaftsministerium NRW das Genehmigungsverfahren ausgesetzt hat. Grüne und die Bürgerinitiative „50.000 Bäume“ jubeln.

Aktion Spaß Phantasialand
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Das Brühler Phantasialand ist mit seinen Erweiterungsplänen vorerst gescheitert. (Bild: Phantasialand)
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Das Brühler Phantasialand ist mit seinen Erweiterungsplänen vorerst gescheitert. (Bild: Phantasialand)
BRÜHL - Die Erweiterung des Phantasialands ist erst einmal vom Tisch. Das Wirtschaftsministerium NRW hat das Genehmigungsverfahren für die Westerweiterung um 30 Hektar in den Villewald hinein ausgesetzt, bis durch ein Moderationsverfahren unter Mitwirkung aller Beteiligten ein Zielkonzept für den Freizeitpark erarbeitet worden ist. Dies erklärte das Ministerium gestern dem zuständigen Landtagsausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie. Der Regionalrat Köln hatte im September 2008 mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP eine 16-Hektar-Erweiterung nach Westen in den Naturpark Rheinland hinein beschlossen.

Parkdirektor enttäuscht

Für eine darüber hinausgehende Ausdehnung um geplante 14 Hektar sollte die Bezirksregierung mit der Stadt Brühl, dem Rhein-Erft-Kreis und dem Phantasialand ein Zielkonzept erarbeiten, das den Flächenbedarf auf ein Mindestmaß begrenzt. Nur die Grünen stimmten dagegen. Vom Ministerium heißt es nun: „Da nur in Kenntnis des Gesamtkonzepts der Erweiterung die Raumnutzungskonflikte und ihre Lösungen beurteilt werden können, wird die Genehmigung der vorgelegten Regionalplan-Änderung bis zur Vorlage des Zielkonzepts ausgesetzt.“

„Das haben wir so nicht vorhergesehen“, sagte der sichtlich enttäuschte Parkdirektor des Phantasialands, Ralf-Richard Kenter. Er hofft, dass eine Entscheidung in spätestens eineinhalb Jahren fällt. Grüne und die Bürgerinitiative „50.000 Bäume“ begrüßten die Entscheidung. Sie wollen den Naturpark Rheinland schützen. (wki)



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