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CSD 2009

Kurth soll den Startschuss geben

Erstellt 12.05.09, 23:12h

Laut Wunsch des Kölner Lesben- und Schwulentags KLuST soll der neue OB-Kandidat Peter Kurth gemeinsam mit Amtsinhaber Fritz Schramma den Startschuss zur Parade am 3. Juli geben. Der legendäre Aufstand von Homosexuellen in der New Yorker Christopher Street jährt sich dieses Jahr zum 40. Mal.

Noch kennt kaum jemand in Köln den neuen OB-Kandidaten der CDU, aber das wird sich bis zum 5. Juli sicherlich ändern. Dann soll Peter Kurth nämlich zusammen mit OB Fritz Schramma den Startschuss zur Straßenparade des CSD geben - das wünscht sich Markus Danuser, Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentags (KLuST). „Wir werden ihn einladen und hoffen, dass er kommt“, betonte er gestern im Intercontinental, das extra zur Präsentation des diesjährigen Programms die Regenbogenflagge gehisst hatte. Auch Danusers Kollegin Sabine Arnolds freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit dem homosexuellen Politiker. „Sollte er OB werden, würde das Köln bestimmt gut tun“, glaubt sie.

"Rundes Jubiläum" des schwul-lesbischen Aufstands

Auch wenn die Kommunalwahl dann noch bevorsteht, gibt es mit dem 40. Geburtstag der schwul-lesbischen Bewegung im Juli eine Menge zu feiern. Seit den Aufständen 1969 in der New Yorker Christopher Street kämpfen Homosexuelle für Gleichstellung und Akzeptanz. Deshalb haben sich die Veranstalter für das Motto „Unsere Freiheit hat Geschichte. 40 Jahre CSD.“ entschieden - als Motivation im Einsatz für „völkerrechtliche Gleichstellung und gesellschaftliche Anerkennung“. Und darunter wird ab dem 20. Juni schon vor dem CSD-Wochenende mit Filmen, Partys oder Workshops jede Menge buntes Programm geboten.

Richtig los geht's dann am 3. Juli auf den Bühnen an Heumarkt, Alter Markt und Gürzenich. Das ganze Wochenende über werden Bands wie Monrose oder Theresa Kästel neben Szene-Größen wie Hella von Sinnen, Sophie Russel oder Ralph Morgenstern auftreten. Auch Karnevalsstars wie Marie-Luise Nikuta, Marc Metzger oder Renate Fuchs wollen kräftig Stimmung machen. Fehlen dürfen auch in diesem Jahr nicht die „Kerzenlichtaktion gegen das Vergessen“ zur Erinnerung an Aids-Opfer und die Colour-Party in der Arena. Eine Charta soll bei der Parade allzu zügellose Selbstdarstellungen eindämmen - sie ist aber nur eine freiwillige Selbstverpflichtung. „Wir glauben, dass sie auch ohne Verbindlichkeit zum Nachdenken anregt“, betont Arnolds. (kah)

 www.colognepride.de



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