Von Norbert Wallet, 13.05.09, 20:05h, aktualisiert 13.05.09, 22:21h
Eine nun vorgeschriebene Pflicht zu eingehender Beratung kann im gelungenen Fall den Sinn dafür wecken, dass das Leben mit behinderten Kindern bereichernd und erfüllend sein kann, dass es so viele frohe, glückliche und Freude ausstrahlende behinderte Kinder gibt, und dass es auch wichtige Hilfen für Eltern mit behinderten Kindern gibt.
Die Reform muss freilich auch den Sinn dafür wecken, dass viel zu viele pränatale Untersuchungen durchgeführt werden, die Eltern unnötig unter psychischen Druck setzen. Und zur Wahrheit gehört, dass sich längst eine unheilvolle Automatik eingeschliffen hat, die werdenden Eltern von behinderten Kindern der belastenden Erwartung aussetzt, selbstverständlich abzutreiben.
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