Schriftgröße

Hürther CDU setzt auf Bürgernähe

Erstellt 27.05.09, 07:06h

Die CDU will bei der Kommunalwahl am 30. August mit Bürgernähe punkten. „Wir möchten eine Politik machen, die nah an dem dran ist, was die Hürther Bürgerinnen und Bürger...

HÜRTH. Die CDU will bei der Kommunalwahl am 30. August mit Bürgernähe punkten. „Wir möchten eine Politik machen, die nah an dem dran ist, was die Hürther Bürgerinnen und Bürger täglich bewegt“, betont Parteichef und Bürgermeisterkandidat Gerd Fabian. Das Wahlprogramm, das die Christdemokraten und ihr Spitzenkandidat jetzt vorstellten, setzt auf kommunaler Ebene vier thematische Schwerpunkte: Wirtschaft, öffentlicher Nahverkehr, Familien und Bürgerbeteiligung.

Im Bereich Wirtschaft will sich Fabian vor allem für eine mittelstandsfreundliche Verwaltung einsetzen. Dabei will er auf die Hilfe externer Berater zurückgreifen, um Verwaltungsabläufe etwa bei der Ansiedlung von Unternehmen zu optimieren. Er wisse, „wie die Wirtschaft tickt“, hebt der 59-jährige Ingenieur hervor und verweist dabei auf seine lange Berufserfahrung in leitender Funktion bei einem Kölner Chemieunternehmen.

Ein Thema bleibt für die Hürther Christdemokraten die Verlängerung der Stadtbahn bis ins Hürther Zentrum - mit dieser Forderung war Fabian bereits vor zehn Jahren als Spitzenkandidat in den Wahlkampf gezogen. „Nachbargemeinden wie Bensberg, Frechen und Weiden sind längst angeschlossen“, so Fabian, „nur Hürth nicht.“ Dabei stünden die Mittel bereit, es fehle aber am politischen Willen zur Umsetzung.

Im Bereich Familien haben sich die Christdemokraten vor allem den Ausbau von Betreuungsangeboten auf die Fahne geschrieben. Die Kinderbetreuung müsse flexibler werden und bezahlbar sein, erklärt Fabian. Die CDU werde sich dafür einsetzen, dass die Beiträge für Kindergärten, Offene Ganztagsschulen, Spielgruppen und Tagesmütter schrittweise für alle Einkommensgruppen abgebaut würden.

Die CDU strebt mit ihrem Wahlprogramm ein „Miteinander“ von Stadt und Bürgern an. Bei wichtigen Entscheidungen sollen die Bürger mehr Mitspracherecht erhalten. Den Christdemokraten schwebt unter anderem ein so genannter Bürgerhaushalt vor, bei dem die Hürther mit entscheiden können, wofür die Stadt Geld ausgibt und wie sie es einnimmt. Zu wichtigen Themen in den Ortsteilen soll es Zukunftswerkstätten, moderierte Arbeitskreise und Befragungen geben. Darüber hinaus setzt die CDU auf bürgerschaftliches Engagement, etwa bei der Pflege von Spielplätzen und Grünanlagen.

Bei der Stadtentwicklung wollen die Christdemokraten vor allem die Ortsteile mit ihrem individuellen Charakter stärken; dabei setzt die Partei auch auf aktive Ortsgemeinschaften, aber auch auf ein professionelles Stadtmanagement, an dem die Bürger beteiligt werden sollen. Ein weiteres Zusammenwachsen der Ortsteile durch neue Baugebiete auf bisherigen Ackerflächen lehnen die Christdemokraten dagegen ab. (aen)



Die Kölnische Rundschau im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


Anzeige


Bildergalerien


Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

Kino & Film - Suche


Rundschau-Service


RHEINLAND WETTER


Rundschau-Forum


Rundschau-Service


Extra


Top-Links (Anzeige)


Lokalsport



Extra


Dienste