Erstellt 17.06.09, 07:03h
Gerade in Zeiten des Umbruchs suchen die Menschen nach Nähe und Stabilität, nach Verlässlichkeit und Partnerschaft, so Goldstein. Die Raiffeisenbank Frechen-Hürth setzt seit langem auf diese Werte - und das hat sich für die Mitglieder und Kunden unserer Kreditgenossenschaft besonders im vergangenen Jahr sehr positiv ausgewirkt.
Es sei der heimische Mittelstand, der vieles von dem abgefedert habe, was die Weltwirtschaft und vor allem die global agierenden Finanzkonzerne ins Land und auch in die Region getragen hätten. Zu diesem gehöre auch die Raiffeisenbank Frechen-Hürth, die sich beständig und aktiv gegen Investitionen in unbekannte Gefilde und für das Geschäft mit Mitgliedern und Kunden entschieden habe.
Bilanzsumme um
393 Millionen erhöht
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 393 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro. Grund war die Fusion mit der Volksbank Köln-Nord im vergangenen Jahr. Aber auch ohne fusionsbedingten Zugang habe sich das Kundengeschäft positiv entwickelt. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 300 Millionen Euro auf 832 Millionen Euro. Ohne fusionsbedingten Zugang erhöhten sich die Kundeneinlagen um drei Prozent oder 24 Millionen Euro. Die Steigerung der Kundengelder erfolgte überwiegend bei den kurzfristigen Einlagen, was unter anderem auf die Verunsicherung der Anleger und das damit verbundenen Sicherheitsbedürfnis zurückzuführen sei.
Positiv entwickelten sich auch die Kundenforderungen. Sie erhöhten sich um 237 Millionen Euro auf 674 Millionen Euro. Ohne fusionsbedingten Zugang blieben sie nahezu unverändert. Von einer Kreditklemme, damit gemeint ist das Verweigern von Krediten gegenüber den Kunden, kann bei uns nicht die Rede sein, betonte Goldstein.
Mit einem bilanziellen Eigenkapital von 54,3 Millionen Euro ist die Raiffeisenbank Frechen-Hürth gut ausgestattet. Es bildet die Basis für solides Wachstum auch in der Zukunft. Das Teilbetriebsergebnis verringerte sich leicht auf 0,73 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme. Es gewährleistet eine angemessene Zuweisung zu den Rücklagen, eine am langfristigen Kapitalmarkt orientierte Dividendenausschüttung und eine angemessene Dotierung der Risikodeckungsmittel.
Nach der Zustimmung zum Jahresbericht und der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten die Mitgliedervertreter auf der Vertreterversammlung einer Dividende von 5,6 Prozent für das Jahr 2008 zu, was in Anbetracht des derzeitigen Zinsniveaus als überdurchschnittliche Rendite zu werden sei, wie der Vorstandssprecher abschließend erklärte. (mrz)
Raiffeisenbank - Märchenstunde
11.07.2009 | 11.20 Uhr | vobabaumberge
Da wundert sich der Leser, was Hr. Goldstein da so verkündet: "..mit richtigem Geschäaftsmodell unterwegs sei". Das trifft wohl nicht auf die…
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