Von Mannfred Reinnarth, 25.06.09, 20:19h
Markus Kilian, einer der Architekten, hat einen neuen Brückenkopf in Form eines Büro- und Wohngebäudes geplant. Gegenüber dem Wiener Platz soll er rechts der Abfahrt zum Bergischen Ring entstehen und dabei auch die Hundewiese an der Bachstraße ersetzen. Dirk Melzer bezeichnete sie als „städtebauliche Achselhöhle“, die weg müsse.
Die Kolonnaden zwischen der eigentlichen Stahlbrücke und der Brückenrampe bilden im Entwurf das Zentrum eines von Bäumen gesäumten Platzes. „Es hat eine Weile gedauert, bis der Groschen gefallen ist, dass hier nicht der Rhein die Achse vorgibt, sondern die Brücke“, sagte Dirk Melzer. Der rheinseitige Teil der Formesstraße soll einen flexibel teilbaren Raum für Präsentationen bilden und Türen in jedem Element haben. Der östliche, fest umbaute Teil steht Dauernutzern zur Verfügung, etwa dem Kultur-Café und dem Kinder- und Jugendzentrum.
Am Rhein bildet eine Allee auf dem Damm die Rückseite einer größeren Grünanlage. Dort haben die Planer Spielfelder für Basketball, Hockey und Fußball vorgesehen, aber auch eine Bühne mit Sitzelementen exakt unter der Brücke sowie ein Sonnendeck.
Der zweite Platz (von mvm und Starke, Club L94) sah viele Bäume im Brückenumfeld vor und schloss den Block südlich der Wallstraße zum Rhein hin in der Straßenflucht ab. Zudem hatte der Planer vor, die Mündung der kanalisierten Strunde unter der Brücke baulich nachzustellen. Platz drei (Peter Böhm und Jetter) hatte das Grün am Rhein konzentriert und die Bebauungsgrenze durch einen Turm markiert. Unter der Brücke war eine Markthalle vorgesehen.
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04.04.2011 | 21.31 Uhr | detlef
es wird immer viel versprochen aber nichts gehalten wir hundebesitzer zahlen steuern und wollen dafür auch was erhalten es gibt eine auslauffläche…
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