Von LARS HEYLTJES, 30.06.09, 07:06h
Da beides derzeit nicht annähernd der Fall ist, macht sich Pfarrer Johannes Börsch keine Sorgen: Ich bin völlig unaufgeregt und habe keine schlaflosen Nächte hinter mir. Selbst wenn der Bürgermeister die Million geschenkt bekäme, bliebe es eine Frage des Geldes. Es müsste ein adäquates neues Pfarrhaus geschaffen werden. Derzeit versorgt das Pastoralbüro die Bereiche Odenthal, Burscheid und Altenberg und wird allen Ansprüchen gerecht, so Börsch, der bezweifelt, dass die genannte Summe für das Vorhaben ausreicht.
Vergangenen Freitag hatte Verwaltungschef Johannes Maubach die aktuelle Planung des Projekts Perspektive Altenberg der Öffentlichkeit präsentiert. Einen Zuruf aus dem Publikum (Das Pfarrhaus stört!) konterte der Bürgermeister mit dem Ausruf: Geben Sie mir eine Million Euro, und ich kaufe es sofort, um es abreißen zu lassen.
Da die Planer Schwierigkeiten haben, das geforderte Gesamtlimit von insgesamt 5 Millionen Euro einzuhalten, sollen die geplanten Klostergärten um das Haus herumgebaut werden. Eine Erweiterung der Grünanlage nach einem möglichen Abriss in der Zukunft sei kein Problem, so der Architekt Lorenz Kehl vom Planungsbüro Loidl.
Börsch ist der Regionale keinesfalls abgeneigt und steht zum Grundkonzept. Er begrüße die Ideen, den Verkehr vom Dom-Eingang fern zu halten, den Parkplatz Küchenhof sowie den Hauptzugang über den Uferweg zum Barocktor zu führen. Börsch: Ich würde im Interesse der Gesamtheit auch zurückstecken, aber das erwarte ich von allen beteiligten Bürgern. Wenn die Südbrücke entfällt, gibt es keine direkte Zufahrt mehr zum Pfarrhaus. Das wäre ein Zugeständnis meinerseits. Falls das Geld irgendwann zur Verfügung steht, müssten wir alle Möglichkeiten durchspielen, wo der Neubau stehen könnte.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
TOYOTA Autohaus Heinz GmbH, Overath
Schlafstudio Siebertz - Betten und mehr