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Kommentar zum Islamunterricht

Überfällig

Von Sandro Schmidt, 01.07.09, 22:02h

NRW-Integrationsministerin Laschet plädiert für einen islamischen Religionsunterricht an Schulen im Land. Dieser Vorstoß ist völlig richtig. Denn in der Schule sind die Kinder besser aufgehoben als in dubiosen Koranschulen.

Etwa jeder siebte Schüler in NRW ist islamischen Glaubens. Doch regulären Religionsunterricht gibt es nicht. Stattdessen besteht die stetige Gefahr, dass die Jugendlichen in von religiösen Fanatikern geleiteten Moschee-Gemeinden oder dubiosen Koranschulen indoktriniert statt religiös unterwiesen werden.

Schon allein aus diesem Grund ist der Vorstoß von NRW-Integrationsminister Laschet richtig und überfällig, die Einführung eines regulären Schulfachs, das von in Deutschland ausgebildeten Lehrern unterrichtet wird, zu forcieren. Die Rechtsproblematik ist lange bekannt und bedauerlicherweise spielen muslimische Verbände aus diversen Gründen keine ruhmreiche Rolle beim Bemühen, deutsche Jungs und Mädels islamischen Glaubens auch auf diese Weise in die Gesellschaft zu integrieren. Doch das darf Politik nicht hindern, Lösungen für brennende Probleme zu suchen und zu finden.



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