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Tipps

Das richtige Verhalten bei Gewitter

Erstellt 10.06.09, 17:09h, aktualisiert 10.06.09, 17:11h

In letzter Zeit blitzt es wieder häufiger - im Freien oft eine gefährliche Situation, die in Deutschland immerhin bis zu sieben Mal pro Jahr tödlich endet. Doch was sollte man wirklich tun - Buchen suchen, Weiden meiden? Die wichtigsten Tipps zum Verhalten bei Gewitter.

Gewitter
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Wer in ein Gewitter gerät sollte sich am besten hinsetzen und die Füße nah beieinander halten. (Bild: dpa)
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Wer in ein Gewitter gerät sollte sich am besten hinsetzen und die Füße nah beieinander halten. (Bild: dpa)
STUTTGART - Auf einer Freifläche in die Hocke gehen und die Füße so eng wie möglich zusammenstellen: So lautet der wichtigste Tipp zum Schutz vor einem Blitzeinschlag für Menschen, die in ein Gewitter geraten. Die Nähe großer Bäume oder Sendemasten ist dagegen lebensgefährlich, warnen Wissenschaftler in der Fachzeitschrift «DWM Deutsche Medizinische Wochenschrift». Sie raten zudem davon ab, sich flach auf den Boden zu werfen: Das vergrößere die Angriffsfläche zur Stromaufnahme.

Handys und andere elektrische Geräte sollten abgeschaltet und Schirme auf keinen Fall aufgespannt werden. Auto-Innenräume böten zwar Schutz, allerdings berühren die Insassen darin besser keine Metallteile. Trifft ein Blitz trotzdem einen Menschen und verursacht bei ihm einen Herzstillstand, setzen Augenzeugen am besten sofort einen Notruf ab und beginnen dann schnell mit der Wiederbelebung.

Nach Ansicht der Wissenschaftler wird die Blitzgefahr bei Unwettern häufig unterschätzt. Die meisten Gewitter treten demnach nachmittags auf. Wanderer halten sich dann besser nicht auf Bergkämmen oder Höhenzügen auf. Vor jeder Tour sollten sie den Wetterbericht verfolgen und entsprechend planen.

Den Forschern zufolge sterben in Deutschland jedes Jahr drei bis sieben Menschen nach einem Blitzschlag. Oft werden Arbeiter, Wanderer oder Schwimmer von Blitzen überrascht, die 16 bis 20 Kilometer vom eigentlichen Gewitter entfernt einschlagen. Für den Bruchteil einer Sekunde wirken bis zu 100 Millionen Volt auf den Körper und schädigen vor allem Nerven, Muskeln und Blutgefäße.

(dpa/tmn)



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