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Löschversuch mit Wasser scheiterte

Brand in Zuckerfabrik in Elsdorf

Erstellt 07.07.09, 16:45h

Am Dienstagmorgen ist in der Zuckerfabrik in Elsdorf ein Brand ausgebrochen. Ein Funkenflug setzte die Isolierung in Brand. RWE-Power half bei den Löscharbeiten mit der Teleskoparmbühne am Kesselhaus aus.

Feuer in Elsdorf
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Von einer Teleskoparmbühne aus bekämpfen Einsatzkräfte das Feuer. (Bild: Tripp)
Feuer in Elsdorf
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Von einer Teleskoparmbühne aus bekämpfen Einsatzkräfte das Feuer. (Bild: Tripp)
Elsdorf - Dichter Qualm drang am Dienstagmorgen aus dem Kesselhaus der ehemaligen Rübenverarbeitung im stillgelegten Teil der Zuckerfabrik. Von etwa 40 Metern Höhe löschten die Feuerwehrleute mit Wasser von der erst kürzlich angeschafften Teleskoparmbühne der RWE-Power-Werksfeuerwehr aus einen Brand, der im Zuge der Rückbauarbeiten in der Rübenverarbeitung entstanden war.

Zwar mussten etwa 230 Arbeiter der Zuckerfabrik, die heute noch in der Sortenherstellung, Verpackung und Vertrieb beschäftigt sind, in die Kantine und den Außenbereich evakuiert werden. Aber es wurde niemand verletzt.

Gegen 8.45 Uhr war das Feuer im Bereich des Filters der elektrischen Rauchgasanlage entstanden. Durch Funkenflug bei Trennarbeiten an den Schrauben der Blechverkleidung sei eine darunterliegende Dampfbremse, wie sie auch für den Dachausbau von Wohnhäusern verwandt werde, in Brand geraten, sagte Marcel Schröder von der Firma Liesegang, die für diesen Teil des Rückbaus verantwortlich ist.

„Die Arbeiter haben sofort einen Wasserschlauch reingehalten“, schildert Schröder. Dennoch sei die glimmende Folie zwischen Blech und Folie gekrochen und habe die Isolierung in Brand gesetzt. Die ausführenden Arbeiter treffe keine Schuld an dem Unfall, denn mit einer Dampfbremse unmittelbar hinter den Blechen habe keiner rechnen können, sagte Schröder. Ein solcher Aufbau sei bei solchen Filterkonstruktionen sonst nicht anzutreffen. „Das haben wir noch nie erlebt“. „Der Schaden hält sich in Grenzen, das Kesselhaus wird ja ohnehin abgerissen“, waren sich Wolfgang Wirtz und Gerhard Finkler, die Leiter des Produktionsstandortes, einig. Gegen Mittag brachten die Feuerwehrleute unter Leitung von Wehrführer Wolfgang Lorenz das Feuer unter Kontrol le. (otr)



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