Von Daniel Taab, 17.07.09, 20:44h, aktualisiert 17.07.09, 20:47h
Auch die zahlreichen Initialen, die ein Unbekannter an verschiedenen Scheiben am Hansaring hinterlassen hat, sind nach Rundschau-Informationen schon schätzungsweise vor zwei Wochen angebracht worden. Die Fahnder versuchen nun, über die eingravierten „Tags“ Rückschlüsse auf die möglichen Sprayer zu ziehen. Dabei gehen die Ermittler einem Hinweis nach, wonach es sich um einen Kölner handelt, der seit Jahren in der Graffiti-Szene unterwegs ist und immer mit den gleichen Initialen zeichnet. Der Künstlername des Mannes ist der Polizei bekannt. „Wir gehen diesem Hinweis nach“, sagte eine Polizeisprecherin und berichtete, dass auch das Landeskriminalamt in Düsseldorf über die Fälle in Köln informiert sei.
Die Polizei geht davon aus, dass in den kommenden Tagen noch mehrere Flusssäure-Fälle bekannt werden. „Die Menschen sind sensibilisiert und schauen nun genauer hin“, ergänzte die Sprecherin. Eine akute Gefahr gebe es für die Bürger aber nur, wenn sie frische und hochkonzentrierte Säure anfassen. Die KVB verteilte nunterdessen an ihre Mitarbeiter Handzettel, in denen der Umgang mit der gefährliche Säure erläutert wird.
Nicht mit der Flusssäure-Attacke, sondern mit „normalen“ Graffiti-Schmierereien musste sich die Polizei am Freitagmorgen in Merkenich befassen. Drei Waggons der KVB wurden von oben bis unten besprüht, ein vierter Wagen nur teilweise. Die Polizei jagte die Täter mit einem Hubschrauber, doch die Sprayer konnten in der Morgendämmerung entkommen. Der Sachschaden wird auf rund 30 000 Euro geschätzt.
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