Schriftgröße

Barsoi-Gewusel in der Wurfkiste

Von MADELEINE MAJUNKE, 01.08.09, 07:18h

Seit Oktober 2008 leben Peter-Josef Euskirchen und seine Frau Rosemarie in ihrem Traumhaus im Schmelztal, wo sie über ein Areal von etwa 11 000 Quadratmetern verfügen. „Damit...

BAD HONNEF. Seit Oktober 2008 leben Peter-Josef Euskirchen und seine Frau Rosemarie in ihrem Traumhaus im Schmelztal, wo sie über ein Areal von etwa 11 000 Quadratmetern verfügen. „Damit haben wir Platz genug, um unseren lang gehegten Wunsch zu verwirklichen - nämlich Nachwuchs von unserem Barsoi-Pärchen", sagte Rosemarie Euskirchen. Vor fast 30 Jahren hat sie sich in diese Art Hund verliebt - und auch ihren Mann damit anstecken konnte.

Joschij vom Sölring Hüs („der beste Rüde der Welt") kam 2005 als zwölf Wochen alter Welpe ins Haus. Ein Jahr später kam dann aus einer kanadischen Zucht Tovaritchs Boltuska, Brin genannt, hinzu, die zu diesem Zeitpunkt elf Monate alt war. Im Mai war es dann soweit: Die mehrfach bei Ausstellungen prämierten Hunde sollten für Nachwuchs sorgen. Am 14. Juli wurden die Welpen geboren, sechs Rüden und sechs Weibchen, die eher Meerschweinchen glichen, denn der stolzen Rasse der Barsois.

„Von einem der kleinen Rüden, unserem Prinz, mussten wir schon nach zwei Tagen Abschied nehmen", sagte Rosemarie Euskirchen traurig, „aber die anderen entwickeln sich prächtig." Boy, Pinsel, Pünktchen, Junior und Dark heißen die kleinen Rüden, denen Dicki, Red, Seven, Kragen, Silver und Shiny als Weibchen gegenüber stehen. In ihrer Wurfkiste wuseln sie herum, versuchen den besten Platz an der „Milchbar" zu ergattern und krabbeln ihrer geduldigen Mutter über den ganzen Körper. Rund um die Uhr müssen die Kleinen betreut werden, denn es kann schon einmal passieren, dass sich die Mutter auf ein Junges legt und es fast erdrücken könnte. „Ich habe nicht nur vier Wochen Urlaub genommen, sondern auch mein Bett neben der Wurfkiste aufgebaut, damit ich alles mitbekomme“, erzählt Rosemarie Euskirchen. „Nach den vier Wochen bin ich für die nächsten drei Wochen dran", ergänzt ihr Mann, „dann sind sie schon größer und können auch in den frisch aufgebauten Freilauf."

Gedanken macht er sich allerdings schon um eine geeignete „Barsoi-Waschstraße", wenn die Kleinen aus dem Napf gefüttert werden, was sicherlich nicht ganz fleckenfrei abgehen wird. Derzeit wird mit Fläschchennahrung zugefüttert, was mit ebensolchem Schmatzen begleitet wird, wie beim Saugen an Mutters Zitzen. „Jetzt wenden sie gerade ihren Milchtritt an", erläutert die Züchterin, „wenn die Milch fließt, dann wackeln die kleinen Schwänzchen im Takt." Kaum hat sie das ausgesprochen, wackeln mindestens sechs der kleinen weiß endenden „Wedelteile“ im Rhythmus hin und her.

vom-euskirchenhof.de.



Die Kölnische Rundschau im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


Anzeige


Rundschau-Aktion


Rundschau-Serie


Bildergalerien


Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

Kino & Film - Suche


Rundschau-Service


Rundschau-Forum


Rundschau-Service


Lokalsport


RHEINLAND WETTER


Top-Links (Anzeige)


Ihre Top-Artikel



Extra


Dienste