Erstellt 03.08.09, 23:13h
Sorge bereitet ihm, dass ein Teil der Kurzarbeiter wahrscheinlich in die Arbeitslosigkeit entlassen werden wird. Derzeit ist Kurzarbeit für 16 000 Leute angezeigt. „Die Arbeitslosigkeit wird im Winter deutlich steigen“, prophezeit Welters. Umso wichtiger die Frage, wie der Standort gestärkt, Jobs gesichert werden. Die SPD-Abgeordneten setzen mit Genosse Roters auf ein Paket mit auffangenden Transferangeboten, weiterer Qualifizierung und geeigneten Rahmenbedingungen. Ein stärkerer Schulterschluss von Stadt und Bund ist laut Roters ebenso nötig wie der Ausbau von Dienstleistungssektor und Industriepolitik. Die Besetzung von Ausbildungsplätzen ist gefragt. „Kluge Unternehmen stellen jetzt ein und bilden jetzt aus!“, sagt Roters. Kurzarbeit, eine bessere Vorbereitung von Jugendlichen auf den Arbeitsmarkt, mehr Beschäftigungen für Langzeitarbeitslose seien gefragt.
Derzeit wächst aber unter den unter 25-Jährigen die Arbeitslosigkeit am stärksten. Im Vergleich mit dem Juli 2008 stieg sie um 11,8 Prozentpunkte. „Aber das ist das Stammpersonal der Zukunft!“, warnt Mützenich. Rund 2500 Kölner kamen in Qualifizierungsmaßnahmen unter. Ohne solche Angebote läge die Arbeitslosigkeit um knapp 9000 Personen höher, sagt Welters. Jetzt sind es 55 809.
Ein „guter Branchenmix“ gehört dazu, um von Konjunkturschwankungen unabhängiger zu sein. Umwelttechnologien, Gesundheit, Wissenschafts- und Bildungsbereiche böten viel Potenzial. Die Runde fordert ein verzahntes Paket von Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Stadtentwicklungspolitik. (MW)
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt