Erstellt 05.08.09, 07:18h
Von den Gesamtkosten entfielen alleine 135 000 Euro auf den Kreis (40 Prozent). Weitere Anteile übernehmen bis zu 15 Prozent die Träger, das Land zwischen 27,5 und 45 Prozent (je nach pädagogischem Betreuungskonzept) und die Eltern durch ihre Beiträge, die per Kindertagesstättengesetz bis zu 17,5 Prozent der Personalkosten decken müssen.
Der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach: Die hierdurch entstehenden Kostensteigerungen werden den finanziell ohnehin arg strapazierten Kreishaushalt ohne Zweifel belasten. Allerdings seien Ausgaben für die Erziehung der Kinder wichtig; wer über eine gute Kinderbetreuung diskutiere, der müsse auch bereit sein, zu investieren. Verständnis zeigt er für die Forderungen der Erzieher: Gute Arbeit müsse auch gut bezahlt werden.
An eine Anhebung der Elternbeiträge denke man derzeit nicht, so die Kreisverwaltung. Allerdings müssten sich die Gremien im Zuge der Haushaltsberatungen im Herbst mit dem neuen Tarifabschluss und seinen Auswirkungen befassen. Sollten die freien sowie die kirchlichen Träger den Tarifabschluss übernehmen, werde die Kostensteigerung für den Kreis wohl noch drastischer ausfallen. (csc)
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt
Kindergärtnerin wegen Liebe gekündigt
Stellen in Oberberg sollen wegfallen