Erstellt 16.09.09, 23:12h, aktualisiert 17.09.09, 11:33h
Inzwischen sind bei der Stadt 1.242 definitiv richtige Wahlscheine aus der Gruppe dieser 8.400 Briefwähler eingegangen. 330 doppelt abgegebene Stimmen konnten aussortiert werden, am Umschlag zu erkennen ist allerdings auch, dass 1.927 falsche Wahlscheine zurückgeschickt wurden. Nun hofft die Verwaltung, dass auch diese Bürger die Möglichkeit zur Korrektur nutzen. Je besser der Rücklauf ist, desto geringer die Gefahr, dass die Wahl angefochten werden kann. Das gehe nur, wenn die Zahl der ungültigen Stimmen ausschlaggebend für das Ergebnis bei den Erststimmen sei, hieß es von der Verwaltung. 2005 hatte SPD-Kandidat Martin Dörmann allerdings mehr als 20.000 Stimmen Vorsprung vor seiner Konkurrentin Ursula Heinen-Esser (CDU). Die Kandidaten seien durch die Panne „leicht verunsichert“, räumte Ordnungsamts-Leiter Robert Kilp ein.
Insgesamt haben bereits 73.350 Bürger von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Das sind rund 10.000 mehr als bei der Wahl vor vier Jahren. (sts)
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