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Airbus 380

Flug-Gigant zieht 100000 Besucher an

Von Kathrin Hoehne, 20.09.09, 20:51h, aktualisiert 21.09.09, 09:05h

Riesenandrang beim Tag der Luft- und Raumfahrt in Köln: Über 100 000 Besucher wurden gezählt, denn alle wollten sie ihn sehen, den Airbus 380. Aber für die vielen Fans der Flugtechnik und Astronautik war nicht nur der Jumbo-Jet eine Attraktion auf der gigantischen Technikschau.

Airbus A 380
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Der Airbus A380 ist am Samstag zum ersten Mal auf dem Kölner Flughafen gelandet. Das eindrucksvolle Flugzeug lockte einige Menschen auch ohne Urlaubspläne zum Flughafen. (Bild: Yannic Sevenich)
Airbus A 380
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Der Airbus A380 ist am Samstag zum ersten Mal auf dem Kölner Flughafen gelandet. Das eindrucksvolle Flugzeug lockte einige Menschen auch ohne Urlaubspläne zum Flughafen. (Bild: Yannic Sevenich)
Köln - Als besonderer Gast auf dem so genannten Static Display des Köln Bonner Flughafens präsentierte sich das größte zivile Verkehrsflugzeug der Welt, der Airbus 380, am gestrigen Tag der Luft- und Raumfahrt in Köln-Porz in voller Pracht und Schönheit am Boden. Bis auf 50 Meter durfte man sich dem Giganten aus den Airbus-Werken in Toulouse nähern.

Immer wieder gab es beeindruckende Zahlen dazu: Der Flieger ist rund 73 Meter lang, 275 Tonnen schwer und bietet auf zwei Ebenen Platz für über 500 Fluggäste. „Es ist schon toll, ihn hier, wenn auch nur von außen, so zu sehen“, sagte der faszinierte Besucher Andreas Albrecht.

Aber für die vielen Fans der Flugtechnik und Astronautik war nicht nur der Jumbo-Jet eine Attraktion auf der gigantischen Technikschau, die gemeinsam vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Köln-Bonn-Airport, Germanwings, der Luftwaffe sowie der Europäischen Weltraumorganisation ESA veranstaltet wurde. Bewundert wurden auch Maschinen der Forschungsflotte des DLR wie beispielsweise der modernste Hubschrauber der Welt EC135 FHS, der durch sein optisches und elektronisches Steuerungssystem das Flugverhalten anderer Hubschrauber simulieren kann. Aber auch der jüngste DLR-Forschungsflieger ATRA zur Untersuchung von Lärmreduzierung, Wirbelschleppen und Anflugführung sowie der Motorsegler Antares, das weltweit erste pilotengesteuerte, mit Brennstoffzellen startfähige Flugzeug, wurden bestaunt.

Daneben standen die Atmosphärenforschungsflugzeuge Falcon 20 E und Gulfstream 550 Halo. Für seine Parabelflüge verwendet das DLR, so erfuhren Interessierte, den Airbus A300 ZERO-G. Dabei handelt es sich um ein bewährtes Flugzeug, das ausschließlich für Test- und Experimentalflüge genutzt wird.

Besucher brauchten viel Geduld

Auch die Luftwaffe beteiligte sich mit Flugzeugen wie dem ECR Tornado, der F4 Phantom, dem Eurofighter sowie einer Transall C160, die bis zu 10 Tonnen Gepäck aufnehmen kann und dem Airbus A310 MedEvac.

Einziger Wermutstropfen für die Besucher - sie brauchten immer etwas Geduld und Zeit, um mit den Massen von A nach B zu kommen. Wer nicht nur sehen, sondern auch viel hören wollte, konnte sich bei Wissenschaftlern und Ingenieuren unter anderem über ihre Forschungsarbeiten für die Gesundheitsvorsorge für Astronauten im All und irdische Anwendungen in der Tele- und Reisemedizin informieren.

Präsentiert wurden ebenso Ergebnisse aus der Triebwerksforschung zur Senkung von Lärm- und Schadstoffemissionen. Ausgestellt waren zudem neu entwickelte Hightech-Werkstoffe für Flug- und Raumfahrzeuge.

Karsten Fischer zog es hingegen sofort in das Europäische Astronautenzentrum der ESA. „Ich finde fremde Welten einfach faszinierend“, bekundete er. Für ihn und all die Anderen gab es Informationen zur Kometen-Mission Rosetta und einen Blick in das Kontrollzentrum für das Landegerät Philae.

Astronauten berichteten ferner über ihre Ausbildung und das Leben im Weltraum. Zum Programm gehörten auch Hubschrauberrundflüge, Windkanaltests, ein Geschicklichkeits-Parcours und Planetariumsvorstellungen.



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