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Köln Marathon

Mit Rückenwind zum Rekord

Von Nicole Stötzel, 04.10.09, 21:27h

Wie viele Tempomacher muss ein Veranstalter engagieren, damit der Streckenrekord fällt? Zehn und somit so viele „Hasen“ wie nie hat der Renndirektor des Köln Marathon, Harald Rösch, für Sonntag eingekauft. 2:10:03 Stunden hat Sammy Kurgat 2008 vorgelegt.

Wie viele Tempomacher muss ein Veranstalter engagieren, damit der Streckenrekord fällt? Zehn und somit so viele „Hasen“ wie nie hat der Renndirektor des Köln Marathon, Harald Rösch, für Sonntag eingekauft. 2:10:03 Stunden hat Sammy Kurgat 2008 vorgelegt. Mit genauen Vorgaben soll eine bessere Zeit den Weg in die Siegerlisten finden. Kilometer 10 soll von den besten Herren nach 30 Minuten und 30 Sekunden passiert werden, 1 Stunde und 1 Minute soll die Uhr nach 20 Kilometern anzeigen. Ein durchdachter Plan, wenn der Wind denn nicht so böig weht wie angekündigt.

Rückenwind herrscht beim Schlussspurt. „Der trägt dich über die Deutzer Brücke“, verspricht Rösch seiner Top-Athletin Sabrina Mockenhaupt. Die hofft, dass sie „bei Kilometer 38 noch Lust“ hat. Mit dem Anstieg auf der Deutzer Brücke hat sie schon 2007 gehadert. Die 28-Jährige will im Schnitt in 3:30 Minuten den Kilometer angehen. Ihre Konkurrentin Luminita Zaituc hat kurzfristig abgesagt.

Mehr als 32 000 Sportler haben sich für die verschiedenen Distanzen angemeldet - ein Rekord. 14 400 starten beim Halbmarathon, 10 500 trauen sich die 42,195 km zu. „Das liegt über unseren Erwartungen“, sagte Geschäftsführer Markus Frisch. Gestartet wird erstmalig im Reißverschlussverfahren aus sechs Blöcken, die Teilnehmer sind schneller auf der Strecke.

Derweil hat der Veranstalter aufgrund der jüngsten Terrordrohungen gegen Deutschland sehr intensive Gespräche mit der Polizei geführt. „Wir haben alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen. Es gibt keinen Anlass, nervös zu werden“, erklärte Rösch. „In solch einer ernstzunehmenden Sicherheitslage sind wir besonders wachsam“, so ein Polizeisprecher.

Von 7 bis 18 Uhr wird es zu zahlreichen Sperrungen und Fahrplanänderungen der KVB kommen. Frei befahrbar sind der Gürtel, die Severins- und Zoobrücke sowie die Innere Kanalstraße in Richtung Süden, allerdings nur bis zur Auffahrt zur A 57. Linksrheinisch ist die Rheinuferstraße eingeschränkt befahrbar. Für Fragen (9 bis 18 Uhr) gibt es eine Hotline: 02 21 / 33 77 73 11.



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