Erstellt 12.11.09, 07:18h
Ein Kanonenschlag, ausgelöst von den Stadtsoldaten, verkündete dann die ominöse Minute. Zuvor hatten neben Bruce Kapusta die Kribbelköpp für Stimmung gesorgt, später traten dann noch die Butterflys, der Jung us em Vürjebirch, Jot Drop, Tino vom Taxi, KBE, Angel Krüll und Willi Wonder auf. OB Nimptsch und die designierten Tollitäten wurden von den gut 2000 Jecken kräftig begrüßt. Nimptsch verglich die vier Tollitäten aus Bonn, Bad Godesberg, Beuel und LiKüRa mit den vier Ur-Elementen, den vier Himmelsrichtungen und den vier Jahreszeiten. Mal so gesehen, dem Jeck an sich sind die vier Jahreszeiten wurscht, für ihn existiert nur die fünfte Jahreszeit, basta!
Für Nimptsch wars also eine Premiere und für Bonn auch. Denn mit Prinz Amir I., geboren in der iranischen Hauptstadt Teheran, wird erstmals in der närrischen Geschichte Bonns eine Tollität mit ausländischen Wurzeln das Zepter schwingen. Nun, Amir, was auf Iranisch Prinz bedeutet - man kann also von einem Prinz-Prinz sprechen - ist der rheinischen Mundart durchaus fähig, er lebt ja seit seinem 10. Lebensjahr in Bonn. Kurz und knapp erklärte er: Ob Moslem, Jude, Christ oder Buddhist, ich will jeden einladen, mit ze maache und ze laache! So seis. (al)
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