Erstellt 04.12.09, 22:29h
Die Bedeutung des Instituts werde vor dem Hintergrund der vielen gesellschaftlichen Veränderungen künftig noch wachsen, zeigte sich NRW-Innovationsminister Professor Andreas Pinkwart überzeugt: „Die Prozesse, die Sie anstoßen, sind für die Politik ein unverzichtbares Instrument der Orientierung.“ Den „Gründungsmüttern und -vätern“ Professor Renate Mayntz und Fritz W. Scharpf sagte der Minister ausdrücklichen Dank für ihre herausragende Aufbauleistung. Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, hob hervor, dass das Institut die „Gesellschaftsforschung in Deutschland entscheidend mit geprägt“ habe. „Die Kölner - das ist heute ein Markenzeichen“, unterstrich auch Institutsdirektor Professor Jens Beckert im Rückblick.
Das MPI in der Paulstraße sei nicht nur eines der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute in Deutschland, sondern international weithin sichtbar. Köln bezeichnete Beckert als „hervorragenden Wissenschaftsstandort“ und „liebenswerten Ort“ für Mitarbeiter wie Gäste. Stadt, Land und Bund hätten das Institut stets unterstützt. Die Forschung zielt heute unter anderem ab auf ein Verständnis der Zusammenhänge zwischen sozialem, politischem und wirtschaftlichem Handeln. Dem aktuellen Schwerpunkt widmete sich auch die Podiumsdiskussion bei der Festveranstaltung im Stiftersaal mit fast 200 Gästen. (KE)
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