Erstellt 09.07.09, 16:21h, aktualisiert 10.07.09, 13:48h
Am Dienstag war Deubel zurückgetreten, weil die komplexe Privatfinanzierung des mindestens 250 Millionen Euro teuren Umbaus doch noch gekippt war. Die Gründe für das Scheitern des geplanten Millionen-Deals mit US-Investoren könne er noch nicht überschauen, sagte Beck. Dem Land sei dadurch jedoch kein Schaden entstanden. Behauptungen, der rheinland-pfälzische Steuerzahler müsse nun zahlen, seien falsch.
Kurt Beck hat in der Affäre um das Freizeitpark-Projekt erstmals den Namen des bislang geheim gehaltenen US-Investors genannt. Es handele sich um Pierre DuPont V. aus der Familie, die hinter dem amerikanischen Chemiekonzern DuPont de Nemours stehe, sagte der Regierungschef auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa in der Nacht zu Donnerstag in Unkel am Rhein. Dies sei "ganz großer Milliardärsadel".
DuPont V. hatte nach den Angaben indirekt eine dreistellige Millionensumme für die geplante Privatfinanzierung des neuen Freizeitzentrums an der Rennstrecke Nürburgring in der Eifel zur Verfügung stellen wollen.
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Neben zahlreichen Politikern besichtigte am Donnerstag auch der Mönchengladbacher Formel 1-Pilot Nick Heidfeld die umgebaute Grand-Prix-Strecke: "Da bekommt man eine Gänsehaut", sagte der Motorsportler. "Ich habe hier als kleiner Junge zum ersten Mal in meinem Leben auf dem Schoß meines Vaters eine Runde am Steuer gedreht." Und Smudo, Sänger der Popgruppe Die Fantastischen Vier, charakterisierte den neuen Nürburgring so: "Der Ring ist und bleibt der Elvis unter den Rennstrecken."
Die neue Ring-Arena für rund 5000 Zuschauer wird am Samstagabend mit zwei Kämpfen um die Box-Weltmeisterschaft eingeweiht. Mittelgewichtler Felix Sturm verteidigt seinen WBA-Titel gegen den Armenier Khoren Gevor. Der Schweriner Sebastian Zbik und der Italiener Domenico Spada kämpfen um die WBC-Mittelgewichts-Krone. (dpa)
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