Erstellt 17.09.09, 17:36h
Hamburg - Ein Gütesiegel neben dem Krankenhauseingang garantiert nicht immer eine gute Arbeit der Klinik. Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Hamburg handelt es sich dabei manchmal lediglich um ein Versprechen:
Patienten hätten zu selten die Möglichkeit, die Qualität selbst zu überprüfen - zum Beispiel in Form eines öffentlich zugänglichen Qualitätshandbuches oder durch den Nachweis, dass sich die Qualität der Arbeit seit der Zertifizierung verbessert hat.
Keines der gebräuchlichen Siegel für Gesundheitseinrichtungen sei Experten zufolge so gemacht, dass es allen anderen überlegen ist. Jedes habe gewisse Stärken und Schwächen. 42 gängige Auszeichnungen erläutert die Verbraucherzentrale in einer neuen Broschüre. Aufgeführt sind unter anderem allgemeine Gütesiegel, die sich meist auf die ganze Einrichtung beziehen. Auch über spezielle Zertifikate, die auf einzelne Aspekte wie die Krebsbehandlung abzielen, sowie auf sehr breit angelegte Qualitätssiegel wird eingegangen.
Informationen: Die Broschüre «Gütesiegel und Zertifikate im Gesundheitswesen» kostet im Postversand 4,50 Euro und ist bestellbar unter Telefon: 040/24 83 21 07 oder per Mail an bestellung@vzhh.de
Weitere Informationen und Bestellung: www.vhz.de
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