Von Daniel Taab, 14.10.09, 14:11h, aktualisiert 14.10.09, 18:40h
Dem 35-Jährigen wird vorgeworfen, am Dienstagnachmittag seine Ehefrau in Bilderstöckchen getötet zu haben. Der mutmaßliche Täter soll mehr als zwanzig Mal mit dem Messer auf die 29-Jährige eingestochen haben. Dies ergab die Obduktion in der Rechtsmedizin.
Wie zu erfahren war, hatte der 35-Jährige neben dem Flugticket nach Istanbul auch ein Ticket nach Damaskus im Gepäck. Über das Motiv der nach Einschätzung der Polizei „unglaublich brutalen Tat“ machte der Mann gegenüber den Behörden zunächst keine Angaben. Vermutlich konnte der 35-Jährige die Trennung von seiner Frau und seinen Kindern nicht verwinden.
In der Ehe kam es nach Angaben aus Polizeikreisen schon häufiger zu Handgreiflichkeiten. In einem Fall hatte der Ehemann seine Frau im Juni 2009 gewürgt und dabei schwer verletzt. Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelte damals wegen gefährlicher Körperverletzung. Nach diesem Angriff verhängte ein Richter ein Kontaktverbot. „Die einstweilige Verfügung sah vor, dass der Ehemann sich seiner Frau nicht mehr nähern durfte“, sagte eine Polizeisprecherin. Danach zog der 35-Jährige aus der Wohnung in Bilderstöckchen aus.
Bis auf den Angriff mit tödlichem Ausgang hielt sich der Festgenommene nur einmal nicht an das verhängte Kontaktverbot und bedrängte die Frau auf der Straße. Es kam zu einer lautstarken Auseinandersetzung, aber es gab keinen tätlichen Angriff, so die Polizei. Danach besuchten Beamte den 35-Jährigen und ermahnten ihn, sich an die Verfügung zu halten. Die Behörden nennen dies eine „Gefährderansprache“. Am Dienstag nun passte der Tatverdächtige seine Ehefrau vor der Wohnung an der Alzeystraße ab und tötete sie. Um die drei Kinder (4, 6 und 13 Jahre alt) kümmern sich nun die Großeltern.
Sitten ...
14.10.2009 | 14.36 Uhr | Tropenfrucht
sind das hier in dieser Stadt !! Sind denn alle Kölner immer so kochblütig ?
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