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Schafe in der Stadt

Schäferminütchen in Hennefer City

Von Klaus Heuschötter, 14.01.10, 17:06h, aktualisiert 15.01.10, 11:11h

Mitten in der Hennefer City machte eine Schafherde einen unangemeldeten Schaufensterbummel. Die Schäferminütchen verdankten die Bürger einem verirrten Schäfer. rundschau-online zeigt das Video, das ein Leser eingesandt hat.

Schafe in Hennef
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Ein irres Bild bot sich am frühen Abend auf der Frankfurter Straße: Mehrere hundert Schafe liefen durch die Hennefer Innenstadt. (Bild: Schick)
Schafe in Hennef
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Ein irres Bild bot sich am frühen Abend auf der Frankfurter Straße: Mehrere hundert Schafe liefen durch die Hennefer Innenstadt. (Bild: Schick)
Hennef - So mancher rieb sich die Augen. „Träume ich?“, fragte sich auch Saskia Schick. Die Leiterin des Hebbel-Reisebüros sicherte mit ihrem Foto-Handy den Gegenbeweis: Tatsächlich marschierten am frühen Mittwochabend mehrere hundert Schafe durch die schneegepuderte City.

Vorbildlich blieben die wolligen Vierbeiner auf der rechten Fahrspur der Frankfurter Straße. Manche liefen über den Gehsteig und rupften en passant an den Zweigen der Ziersträucher, die momentan freilich so gut wie gar nichts Fressbares hergeben. Besonders niedlich anzusehen waren die kleinen Lämmer.

Die Herde zog ihren Schaufensterbummel schnellen Schrittes durch. Von einem Schäferstündchen auf Hennefs Einkaufsmeile kann also keine Rede sein, allenfalls von ein paar Schäferminütchen, die den Verkehrsfluss aufhielten. Das tierische Ereignis wurde aus einer Not heraus geboren.

Sehen Sie das Schaftreiben mit eigenen Augen

Der Schäfer kam mit seiner Herde von Allner die Sieg entlang, stieß am Penny-Markt auf die Frankfurter Straße und wusste sich vermutlich nicht anders zu helfen, als die Ortsdurchfahrt zu benutzen. Diese „Sondernutzung von Straßenland“ sei auf jeden Fall genehmigungspflichtig und müsse bei der Stadtverwaltung beantragt werden, klärt Polizeipressesprecher Burkhard Rick auf. Im Rathaus wurde man jedoch auch erst durch das Blöken aufmerksam. Hinterm Chronos-Quartier sei die Herde wieder zur Sieg abgebogen, berichtete Stadtsprecher Dominique Müller-Grote. Geahndet werde der Irrlauf nicht. Die Hinterlassenschaften der Schafe werden im Zuge der normalen Straßenreinigung beseitigt.



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