Erstellt 26.01.10, 23:00h
Im Heimspiel gegen Refrath (Samstag, 15 Uhr, Erwin-Kranz-Halle) einen Sieg zu prognostizieren, dafür muss man kein Hellseher sein. Mit 0:18 Punkten trägt der Aufsteiger die rote Laterne" und musste schon bei der 0:8-Niederlage im Hinspiel die deutliche Überlegenheit der Beueler anerkennen. Schwerer wird es da schon am Sonntag beim rheinischen Rivalen in Langenfeld, wo es die Beueler in der Vergangenheit nicht immer ganz einfach hatten. Der Optimismus von Trainer Hannes begründet sich vor allem darauf, dass bis auf Carl Baxter alle Spieler mit von der Partie sein werden.
Vorausgesetzt natürlich, dass sie bis dahin gesund bleiben. Hannes selbst kann sein Team nicht betreuen, da er sich mit seiner Klasse auf Skifreizeit befindet. Aber die Beueler verfügen über eine Fülle von erfahrenen Ex-Aktiven, die den Trainer - zumindest einmal - ersetzen können. Im Hinspiel gönnten die Beueler Refrath gerade einmal drei Satzgewinne, wobei das zweite Herrendoppel Ingo Kindervater / Ian Maywald erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes die Oberhand behielt.
In Langenfeld dagegen musste der BC Beuel schon öfter die Erfahrung machen, dass nicht immer alles nach Plan läuft. In der Regel herrschen im Langenfelder Spiellokal nicht immer Temperaturen, die das Spielen zum reinen Vergnügen machen. Trotzdem werden wir in Langenfeld auf Sieg spielen", so Hannes, denn unser Ziel bleibt nach wie vor Platz eins nach der Punkterunde, damit wir für die Playoffs alle Optionen ziehen können." In der Hinrunde gab es einen 6:2-Erfolg gegen den Erzrivalen. Im Oktober mussten sich nur Elizabeth Cann gegen Ella Diehl und Marc Zwiebler gegen Przemyslaw Wacha knapp geschlagen geben. Allerdings gingen auch drei Spiele nur im Entscheidungssatz an die Beueler. So wird es am Sonntag mit Sicherheit auch wieder ein Spiel geben, dass alle Merkmale eines spannenden Lokalkampfes haben dürfte. (hei)
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