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Kommentar zum Glasverbot

Nur ein Aspekt

Erstellt 05.02.10, 22:52h

Im Rundschau-Streitgespräch ist deutlich geworden, dass im Vorfeld des von der Stadt erlassenen Verbots Fehler gemacht wurden. Gut, dass alle Seiten für die Zukunft Besserung gelobten. Gesprächsbedarf wird es mit oder ohne Verbot nach der Session geben.

Flaschen- und Glasverbot
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An Karneval gilt Glasverbot. (Bild: Hanano)
Flaschen- und Glasverbot
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An Karneval gilt Glasverbot. (Bild: Hanano)
In Sachen Glasverbot an Karneval werden sich Brauer, Kioskbesitzer, Stadtverwaltung und Polizei vor den Tollen Tagen sicher nicht mehr einigen. So wird allein das Oberverwaltungsgericht in der nächsten Woche entscheiden, ob Kölsch aus Flaschen oder „nur“ aus Dosen und Plastikbechern getrunken werden darf.

Im Rundschau-Streitgespräch gestern ist deutlich geworden, dass im Vorfeld des von der Stadt erlassenen Verbots Fehler gemacht wurden. Den Versuch, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und offen über die gegenseitigen Interessen zu sprechen, hat es nicht gegeben. Gut, dass alle Seiten für die Zukunft Besserung gelobten. Gesprächsbedarf wird es mit oder ohne Verbot nach der Session geben.

Klar wurde gestern auch: Das Glasverbot ist nur ein Aspekt des Themas. Ohne Scherben und Splitter minimiert sich die Gefahr, dieses Argument der Polizeibehörden ist nachvollziehbar. Ebenso stimmt aber: Aggressionen im Karneval und übermäßiger Alkoholgenuss lassen sich nicht allein mit einem Glasverbot lösen. Die Gesellschaft muss klarmachen, dass sie solche Auswüchse nicht toleriert - notfalls mit drakonischen Strafen.



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