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Urnengang für mehr Integration

Erstellt 08.02.10, 07:03h

Wie in zahlreichen anderen Kommunen wählten gestern die Kerpener Bürger mit Migrationshintergrund das politische Gremium, das sie in Zukunft vertreten wird. In der Kolpingstadt...

KERPEN. Wie in zahlreichen anderen Kommunen wählten gestern die Kerpener Bürger mit Migrationshintergrund das politische Gremium, das sie in Zukunft vertreten wird. In der Kolpingstadt galt der Urnengang der Besetzung des Integrationsausschusses, möglich ist nach der Landesgesetzgebung auch die Form des Integrationsrats.

„Hier ist eine nette Atmosphäre“, sagte Ursula Schmitz, Wahlhelferin im Wahlbüro im Rathaus. Und zum Rücklauf sagte Mehtap Cakir gegen Mittag: „Heute Morgen hatten wir nur etwa zwei Leute pro Stunde. Jetzt liegen wir im Hunderterbereich“.

Wie Ferdi Siepen, für die Wahl Verantwortlicher der Stadtverwaltung, am späten Nachmittag schilderte, lag die Wahlbeteiligung um 15 Uhr bei 11 Prozent, danach hätten aber noch sehr viele Urnengänger den Verwaltungssitz und die anderen Wahllokale aufgesucht.

35 Helfer sorgten in der Kolpingstadt für die Abwicklung der Wahl. (gri / mni)



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