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Schwerer Unfall

Zweijährige starb am Unfallort

Von Melanie Nicolai, 07.02.10, 18:42h, aktualisiert 07.02.10, 18:52h

Bei einem Überholmanöver auf der L 361n in Höhe Glesch raste ein 19-Jähriger in ein entgegenkommendes Auto. Er und ein zweijähriges Mädchen kamen dabei ums Leben. Drei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Schwerer Unfall
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Vier Personen waren in den zerstörten Wagen eingeklemmt. Für den 19-Jährigen und ein Kleinkind kam jede Hilfe zu spät. (Bild: Nicolai)
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Vier Personen waren in den zerstörten Wagen eingeklemmt. Für den 19-Jährigen und ein Kleinkind kam jede Hilfe zu spät. (Bild: Nicolai)
Rettungshubschrauber
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Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Mit einem wurde der Vater in die Uni-Klinik Aachen geflogen. (Bild: Nicolai)
Rettungshubschrauber
Bergheim - Bei einem schweren Unfall auf der L 361n in Höhe Glesch starben am Samstag ein 19-Jähriger und ein zweijähriges Mädchen.

Der Vater des Kindes (42), die Mutter (38) und der Bruder (16) wurden schwer verletzt in die Uni-Klinik Aachen und die Krankenhäuser Bergheim und Bedburg gebracht. Der Vater wurde mit einem Rettungshubschrauber transportiert.

Der 19-jährige Fahrer war gegen 13.55 Uhr auf der Landstraße in Richtung Bergheim unterwegs gewesen. Als er einen vorausfahrenden Wagen überholte, stieß er frontal mit dem entgegenkommenden Pkw zusammen, in dem die vierköpfige Familie saß.

Den 37 Einsatzkräften der Löschgruppen Glesch und Paffendorf bot sich beim Eintreffen am Unfallort ein schreckliches Bild. Der 19-Jährige, der 42-Jährige, die 38-Jährige und der 16-Jährige waren in dem zerstörten Wagen eingeklemmt. Für den 19-jährigen Autofahrer kam jede Hilfe zu spät.

Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der medizinischen Versorgung der verletzten Personen und befreiten sie aus den Wagen. Fünf Notärzte waren vor Ort und kämpften mehr als eine Stunde lang um das Leben des zweijährigen Kindes, das aus dem Auto geschleudert worden war. Alle Bemühungen waren jedoch vergebens. Das Kind starb noch an der Unfallstelle.

Einsatzleiter Thomas Junggeburth sagte vor Ort: „Das war einer der schlimmsten Einsätze, die wir hier in letzter Zeit hatten.“ Die Mitarbeiter des Teams für Psychosoziale Unterstützung der Feuerwehr betreuten die Einsatzkräfte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Die Landstraße 361n blieb bis 17.30 Uhr gesperrt.



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