Von Manfred Reinnarth, 07.02.10, 22:34h
16 Listen und drei Einzelbewerber standen zur Wahl. Die größte Zustimmung (16,8 Prozent) gab es für die „Kölner Liste“ um SPD-Ratsherr Malik Karaman. Die Gruppierung erhielt vier Sitze im neuen Integrationsrat, ihre Mitglieder stammen alle aus der Türkei. Ebenso viele Sitze bekam die gleichfalls der SPD nahe stehende „Liste der Demokraten in Köln“ um Tayfun Keltek, den bisherigen Vorsitzenden des Integrationsrates. Die gleichfalls türkisch geprägte Liste „Birlik“ bekommt mit 10,1 Prozent zwei Sitze im Integrationsrat, ebenso die Liste „Einheit“, die neun Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und deren Mitglieder durchweg aus Russland stammen. Außerdem ziehen neun weitere Listen in das Gremium ein. Ab der „Grünen-Offenen-Liste Migration“ (6,3 Prozent) erhalten sie jeweils einen Sitz. Die CDU nahe Liste „Köbes“ erhielt mit 3,1 Prozent ebenfalls einen Sitz, die Liste der Liberalen ging bei 2,2 Prozent leer aus.
Oberbürgermeister Jürgen Roters freute sich: Viele der 190 Bewerber seien jung und engagiert. Das Gremium, das sich fünf Jahre lang den Belangen der Kölner Migranten in der Kommunal- und Integrationspolitik widmet, kann seine Stimme bei allen Ratsentscheidungen erheben. Zudem hat es bei Integrationsangelegenheiten Einfluss auf die Etatgestaltung.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt