Von Christian Deppe, 08.02.10, 21:56h
Jedes Jahr die selbe traurige Erfahrung: Viele Jugendliche verwechselten Spaß am Karneval mit sinnlosem Alkoholkonsum, weiß Kölns Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein. „Daher appellieren wir erneut an Wirte, Einzelhandel und Kioskbetreiber, keinen Alkohol an Kinder und Jugendliche abzugeben“, betont Bürgermeister Elfi Scho-Antwerpes, Kölner Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Auch bittet sie die Schulen, die Jugendlichen an Weiberfastnacht nicht vorzeitig aus dem Unterricht zu entlassen. „Je weniger und je später es Gelegenheit zum Trinken gibt, desto besser.“
Die Jugenddezernentin bittet die Eltern darum, mit den Kindern vor den Tollen Tagen über das Problem des Alkoholmissbrauchs zu sprechen. Sie erinnert ferner daran, dass auch an Karneval im Falle eines Notfalls mindestens ein Verwandter der Kinder und Jugendlichen telefonisch erreichbar sein sollte. Gewerbetreibenden, die gegen die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes verstoßen, drohen Bußgeldverfahren.
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