Von Manfred Reinnarth, 12.02.10, 21:36h, aktualisiert 12.02.10, 21:36h
Hat die Aufsicht beim U-Bahn-Bau versagt?
So sieht es aus. Das ist ein Supergau für die Firmen, wenn es da keine richtige Kontrolle gab. Wer gibt denen denn noch Aufträge? Man kann alles kleinreden, aber in Wahrheit ist es doch so, dass die Ingenieure die Verantwortung haben. Und die ist aufgeteilt: Der eine muss schnell und ordentlich arbeiten, der andere sicher, der dritte sicher und kostendeckend.
Bei diesem Verfahren kann niemand betrügen?
Bei diesem Sechs-Augen-Prinzip, das eigentlich selbstverständlich sein müsste, geht es gar nicht mal um Betrug, sondern einfach darum, Fehler zu vermeiden, die jeder machen kann.
Wie schätzen sie das weitere Risiko ein?
Niemand kann jetzt mehr garantieren, dass bei dem, was da jetzt passiert ist, nicht auch an anderen Stellen das gleiche vorgekommen ist. Jetzt muss alles Menschenmögliche zur Aufarbeitung der Vorgänge getan werden. So kann man jedenfalls nicht an der U-Bahn weiterbauen. Der Krisenstab hat ordentlich reagiert.
Wäre das auch passiert, wenn Köln noch einen Tiefbaudezernenten hätte?
Ein klares Nein! Wir hatten vor der Auflösung des Amtes 100 Fachleute. Glauben Sie nicht, dass wir da mit mehreren Leuten täglich vor Ort gewesen wären? Es darf nicht sein, dass sich derjenige, der die Pläne erstellt, selbst kontrolliert. Und deshalb ist es ein Unding, dass der Prüfingenieur in München sitzt.
Würden Sie später mit der U-Bahn fahren?
Noch ist es nicht soweit, dass ich damit fahren kann.
Warum?
12.02.2010 | 22.21 Uhr | Mätes
Warum wird immer dann wenn in Köln Baumaßnahmen kritisiert werden, Herr Dören als Kronzeuge für alles was nicht läuft, angeheuert? Weil er gegen den…
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22. April 2012,
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