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USA

Fünf Arbeiter sterben bei Explosion

Erstellt 08.02.10, 00:02h, aktualisiert 08.02.10, 09:54h

In einem Kraftwerk im US-Staat Connecticut hat sich eine heftige Gasxplosion ereignet. Mindestens fünf Menschen sind dabei gestorben, mindestens zwölf weitere sind durch die Detonation verletzt worden.

Explosion in Kraftwerk
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In Middletown ist es in einem Kraftwerk zu einer Explosion gekommen. (Bild: dpa)
Explosion in Kraftwerk
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In Middletown ist es in einem Kraftwerk zu einer Explosion gekommen. (Bild: dpa)
WASHINGTON - Eine gewaltige Gasexplosion in einem fast fertiggestellten Kraftwerk im US-Bundesstaat Connecticut hat mindestens fünf Menschen in den Tod gerissen. Mindestens zwölf Menschen seien bei dem Unglück am Sonntag in dem Ort Middletown verletzt worden, teilte Bürgermeister Sebastian Giuliano mit. Ursache sei ein Gasleck gewesen. Welche Umstände genau zu dem Unfall führten, sei aber zunächst unklar gewesen. Das fast fertiggestellte Gas-Kraftwerk sollte in diesem Sommer in Betrieb gehen.

Die Explosion sei so massiv gewesen, dass Menschen noch in 20 Kilometern Entfernung zuerst ein Erdbeben vermutet hätten. Fenster zersprangen. Über dem Betriebsgelände stand schwarzer Rauch. Augenzeugen sahen einen orangenen Feuerball über dem Gelände. Einige der Verletzten hätten Knochenbrüche erlitten, als sie durch die Explosion bis zu zehn Meter umher geschleudert worden seien, berichtete die Zeitung "Hartford Courant".

Den Angaben zufolge befanden sich zum Zeitpunkt der Unglücks etwa 50 Menschen auf dem Gelände, die meisten von ihnen Bauarbeiter. Nach der Explosion eilten etwa 100 Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte zum Unfallort. Helfer setzten Suchhunde ein, um möglicherweise Verschüttete aufzuspüren.

"Es hat sich angefühlt wie ein Erdbeben", sagte Lynn Townsend, die in der Nachbarschaft der Anlage wohnt, dem Lokalsender WTHN. "Das ganze Haus ist durchgeschüttelt worden. Die Kinder fingen an zu weinen", berichtete sie weiter. "Es hat sich angefühlt, als ob das ganze Haus wackelt", sagte auch Peter Moore, der 15 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt lebt, dem Fernsehsender CNN. Zuerst habe er an einen Verkehrsunfall gedacht oder das etwas mit einem Haus nicht stimmt. "Das war richtig groß." (dpa)



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