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Kinder im Eis eingebrochen

Neunjähriger liegt weiterhin im Koma

Erstellt 08.02.10, 15:05h, aktualisiert 08.02.10, 15:17h

Vor vier Tagen sind auf einem See in Neuss drei Jungen eingebrochen. Einer der Jungen liegt seitdem im künstlichen Koma. Laut des Krankenhauses ist der Zustand zwar stabil, ob aber Folgeschäden zurück bleiben, ist zurzeit noch unklar.

Rettungswagen
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Noch immer schwebt der neunjährige Junge in Lebesgefahr. (Symbolbild: dpa)
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Noch immer schwebt der neunjährige Junge in Lebesgefahr. (Symbolbild: dpa)
NEUSS - Vier Tage nach der dramatischen Rettungsaktion von drei Kindern aus einem zugefrorenen See in Neuss befindet sich einer der Jungen weiterhin im Koma. Der Zustand des Neunjährigen sei stabil, aber weiterhin ernst, teilte eine Sprecherin des Düsseldorfer Universitätsklinikums am Montag mit. Ob der Junge, der mehrfach mit dem Kopf unter Wasser geraten war, Folgeschäden davontragen wird, sei völlig unklar, sagte die Sprecherin weiter. Das Kind könne vermutlich erst in einigen Tagen aus dem künstlichen Koma geholt werden.

Der Junge und seine beiden zehn Jahre alte Freunde waren am Donnerstag durch das Eis des zugefrorenen Sees gebrochen. Eines der Kinder hatte es noch selbst ans Ufer geschafft. Ein weiterer Junge konnte einen Rettungsring erfassen und ans Ufer gezogen werden. Der Neunjährige wurde leblos geborgen, als ein Hubschrauber an einem Seil ein Rettungsboot mit Feuerwehrleuten über das Eis zog.

Die beiden Zehnjährigen wurden auch am Montag noch im Krankenhaus behandelt. Sie befänden sich aber nicht in Lebensgefahr, sagte ein (dpa)



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