Deutschland soll sich mit 1,5 Milliarden Euro an der Sanierung des angeschlagenen Autobauers Opel beteiligen. Das bestätigte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt. Wie diese Summe zwischen Bund und Ländern aufgeteilt wird, sei Sache der Politik. (Bild: dpa)
Deutschland soll sich mit 1,5 Milliarden Euro an der Sanierung des angeschlagenen Autobauers Opel beteiligen. Das bestätigte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt. Wie diese Summe zwischen Bund und Ländern aufgeteilt wird, sei Sache der Politik. (Bild: dpa)
FRANKFURT - Die IG Metall hat dem vom Opel-Management
vorgelegten Sanierungsplan eine Absage erteilt. "Wir wollen, dass
Opel unterstützt wird, wenn ein entsprechendes Konzept vorliegt. Aber
den Plan, den wir kennen, werden wir so nicht unterstützen,
insbesondere nicht durch Beiträge der Arbeitnehmer", erklärte der
Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter und Opel-Aufsichtsrat Armin
Schild am Dienstag in einer Mitteilung.
Die Gewerkschaft empfahl, Bund und Länder sollten nicht auf den
Opel-Antrag nach 1,5 Milliarden Euro Staatshilfe eingehen. Der IG-
Metall-Bezirk ist für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und
Thüringen zuständig - und damit gleich für drei Länder mit Opel-
Standorten. Außerdem zählt das Saarland zum IG-Metall-Bezirk
Frankfurt. (dpa)