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Wegen ABC-Problemen

US-Soldat folterte eigene Tochter

Erstellt 09.02.10, 15:56h, aktualisiert 09.02.10, 16:28h

Ein Soldat aus Tacoma in den USA hat zu grausamen Maßnahmen gegriffen, weil seine Tochter Probleme mit dem Erlernen des ABC hatte. Er wendete Foltermethoden an, mit der früher Agenten des CIA gegen Terrorverdächtige vorgingen.

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Polizei. (Symbolbild: dpa)
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Polizei. (Symbolbild: dpa)
WASHINGTON - Seine kleine Tochter hatte Schwierigkeiten mit dem ABC - da griff ein Soldat aus Tacoma in den USA zu einer brutalen Maßnahme, mit der einst CIA-Agenten Terrorverdächtigte folterten: Dem berüchtigten simulierten Ertränken. Joshua Tabor (27) gab nach US-Medienberichten vom Montag (Ortszeit) zu, das sogenannte "Waterboarding" mehrmals bei seinem erst vier Jahre alten Töchterchen angewendet zu haben.

Er sei wütend gewesen, weil das Mädchen Probleme mit dem Alphabet gehabt habe, sagte Tabor bei seiner Vernehmung im US-Bundesstaat Washington. Weil seine Tochter sich panisch vor Wasser fürchte, hätten er und seine Freundin das Mädchen zur Strafe rückwärts mit dem Kopf in ein Waschbecken getaucht. Tabor wurde inzwischen wegen Kindesmisshandlung angeklagt. Die Behörden fanden das kleinen Mädchen eingesperrt im Badezimmer mit blauen Flecken am Rücken und Kratzwunden am Hals.



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