Von Wilfried Goebels, 21.02.10, 21:55h
Mit ihrem unglücklich formulierten Werbebrief ist die NRW-CDU weit übers Ziel hinausgeschossen. Exklusive Gespräche mit Amtsträgern dürfen nicht wie auf einem Basar verscherbelt werden. Das gilt auch für Abendessen am Tisch von Regierungsmitgliedern. Dialog und Distanz sind zwei Seiten einer Medaille.
Jürgen Rüttgers hat die Vorwürfe der Käuflichkeit empört als absurd zurückgewiesen. Die Angriffe sind in der Tat haltlos. Aber der CDU-Landeschef muss sich vorhalten lassen, dass seine Parteizentrale mit dem aggressiven Werbebrief für Privataudienzen eine Grenze überschritten hat. Rüttgers hat seinen General nicht zum ersten Mal zurückgepfiffen und eine Beendigung der Sponsorenwerbung angeordnet.
Bei der Landtagswahl in NRW steht für die Parteien bundesweit viel auf dem Spiel. Es sieht so aus, dass es im Wahlkampf hart zur Sache gehen wird.
Ministerpräsident zum Mieten
22.02.2010 | 15.03 Uhr | wolfgang01
Wir haben schon lange Mafia ähnliche Zustände in unsere Parteienlandschaft, ganz besonders die großen angeblichen Volksparteien mit einen C davor …
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