Von Wilfried Goebels, 01.03.10, 21:06h, aktualisiert 02.03.10, 08:23h
Ott selbst verteidigte das Treffen, das laut Schwabedissen auf seinen Anruf hin stattfand. Er halte es für richtig, dass man mit einem politischen Gegner spreche, wenn man ihn kennen lernen wolle. Aus dem Gespräch habe er den Schluss gezogen, dass die „Linke weder regierungswillig noch regierungsfähig ist“. In der NRW-SPD wird deutlich gemacht, dass Ott kein Mandat für Gespräche mit der Linken gehabt habe. Kraft sei vorher nicht informiert worden.Dass mit Ott ein SPD-Vize mit der Linken gesprochen habe, sei nicht tolerierbar.
CDU-Generalsekretär Andreas Krautscheid sieht in der Tatsache, dass das engste politische Umfeld von Frau Kraft mit der Führung der Linkspartei verhandelt, eine neue Qualität. Mit den „Sondierungsgesprächen bereitet die SPD einen Wahlbetrug vor“, sagte Krautscheid. FDP-Fraktionschef Gerhard Papke warf der SPD vor, ein „rot-rot-grünes Linksbündnis zur gemeinsamen Machtübernahme in NRW“ vorzubereiten. Linken-Vize Klaus Ernst forderte die SPD auf, ein klares Bekenntnis zur Option einer rot-rot-grünen Landesregierung abzulegen.
Kölns CDU-Chef Jürgen Hollstein beurteilt Otts Gespräch mit der Linken-Parteichefin allerdings völlig anders: „Spätestens jetzt ist die Katze aus dem Sack. Der Vorsitzende der Kölner SPD will offenbar gemeinsame Sache mit den Kommunisten machen“, sagte der Landtagsabgeordnete. Selbst SPD-Mitglieder hätten ihm signalisiert, dass sie so etwas nicht gut fänden. (EB / dpa)
Kaffeeplausch gegen die Parteilinie
01.03.2010 | 21.19 Uhr | 177666
Wenn man diese Partei, DIE LINKE von Innen kennengelernt hat, kann man die Bürger/innen nur vor dieser Partei warnen, diese zu wählen!
Die Erfahrung…
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