Erstellt 06.03.10, 07:18h
Die Antwort Rüttgers empfinden die drei Abgeordneten als vollkommen unzureichend. Sie verlangen stattdessen klare Eckpunkte für die Zukunft der Bafin. Dazu gehöre die Sicherung der rund 1400 Arbeitsplätze am Standort Bonn und der Ausschluss des vollständigen Umzugs oder Teilumzugs nach Frankfurt.
Die Antwort ist zwar freundlich, birgt aber nichts Neues in der Sache, so Dörner. Ohne klare Eckpunkte, wie sich die Landesregierung die Verschmelzung der BaFin auf die Bundesbank vorstellt, ist das keine Sicherheit für die 1400 BaFin-Beschäftigen in Bonn, sagt Kelber. Und Schäfer: Wir hätten eine Aussage von Rüttgers erwartet, wie man dem Umzugsdruck des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch entgegentreten will. Die BaFin-Beschäftigen hätten solche Eckpunkte noch vor der Landtagswahl am 9. Mai verdient. Rüttgers hingegen verweist auch auf den Berliner Koalitionsvertrag von CDU / CSU und FDP, der weiter von Bonn als Bankenaufsicht-Standort ausgehe. Schon im Oktober hatte der Bonner FDP-Bundestagsabgeordnete, Außenminister Guido Westerwelle, versichert, dass der BaFin-Standort Bonn nicht in Frage gestellt wird". (kri)
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