Erstellt 09.03.10, 07:09h
Erfolgreich arbeiten auch die weiteren Projekte des Kinderschutzbundes, die allesamt niedrigschwellige Angebote sind: unter anderem die Kinderspielgruppen, das Elterncafé Skippy, die Schülersprechstunde und die Startbahn, berichteten die Projektleiterinnen beim Pressetermin des Kinderschutzbundes. 59 Ehrenamtliche stützten die Arbeit, rechnerisch nur viereinhalb Stellen kann der Schutzbund finanzieren: 400-Euro- und Honorarkräften gehören dazu und zwei halbe Stellen in der Kinderambulanz. Hier gibt es mit dem Psychologen und Sozialarbeiter Bernd Eberhardt, der neun Jahre bei Zartbitter in Köln arbeitete, ein neues Gesicht; seit Anfang Januar betreut die Psychologin Keristyan Larisaffar die Anlauf- und Beratungsstelle bei Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch. Die Arbeit der Startbahn, in der vor allem ausländische Kinder Hausaufgaben machen und ihre Freizeit verbringen, will Petra Engelke voranbringen. Hier sollen künftig die Eltern mehr miteinbezogen werden, was das Bundesamt für Migration in Köln als förderungswürdige Integrationsarbeit unterstützen könnte, so die Kinderschutzbundvorsitzende Sibylle Friedhofen.
Er sei froh, dass die Stadt so kompetente Partner hat, sagte der Beigeordnete Marcus Lübken. Die Stadt stelle hierfür unter anderem die nötigen Räumlichkeiten bereit, in der Bonner Straße, im Rathaus, in der Wehrfeldstraße und in Niederpleis. Den Kindern soll geholfen werden, doch manchmal benötigen auch die Ehrenamtlichen Hilfe. Ausbildung und Supervision gehören dazu, doch das Geld sei knapp, resümierte Roswitha Zoll. Sie träumt von einem Seminar für das Team des Kinder- dun Jugendtelefons - Kostenpunkt 2500 Euro -, für das die Ehrenamtlichen nicht selbst in die Tasche greifen müssen. (coh)
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