EITORF. Ein Leck an einem Flüssiggastank hatte am Sonntagnachmittag für eine Evakuierung von Wohnhäusern der Straße Rothwiese im Ortsteil Obenroth gesorgt. Experten eines Gasversorgers hatten einen undichten Stopfen festgezogen und die Gefahr gebannt (die Rundschau berichtete). Am frühen Montagmorgen kurz nach ein Uhr musste die Feuerwehr erneut zum Gastank ausrücken, weil Anwohner wieder einen starken Gasgeruch vernommen hatten. Doch Eitorfs Wehrleiter Jürgen Bensberg gab am Montagmorgen Entwarnung: Es ist kein Gas ausgetreten, es bestand keine Gefahr. Der dem Gas zugesetzte Geruchsstoff, der bereits bei kleinsten ausgetretenen Gasmengen dem Menschen unangenehm in die Nase steigt, verflüchtigt sich nicht so schnell wie das Gas an sich, wie Bensberg erklärt. Auch die Messgeräte und ein in der Nacht hinzugezogener Fachberater bestätigten, dass kein Gas erneut ausgetreten war. Den Geruch werden die Anwohner dort noch zwei, drei Tage riechen, schätzte Bensberg. (th)