Von DIRK VOLKMANN, 09.03.10, 07:06h
Für mich war es selbstverständlich, die Aktion zu unterstützen, sagte die 27-jährige medizinisch-technische Assistentin Doreen Rodenbach aus Kürten. Als ich hörte, dass Helfer gesucht werden, war ich sofort dabei. Sie erklärte den potenziellen Spendern die Typisierung. Nach einem kleinen Pieks und der Abnahme von fünf Millilitern Blut war alles erledigt.
Bereits morgens herrschte im Löwen reges Treiben, im Laufe des Tages ließen sich mehr als 400 Menschen Blut abnehmen.
Bei jeder Typisierungsaktion finden sich im Verlauf eine Vielzahl von potenziellen Spendern, sagte Marion Trumm vom Initiativkreis. Das seit 1996 angewendete Verfahren zur Knochenmarkspende ist entgegen der vorherrschenden Annahme unkompliziert. Etwa 80 Prozent der Knochenmarkspenden funktionierten im Grunde wie eine Blutwäsche, wo im Verlauf von etwa vier Stunden der benötigte Anteil aus dem Blut herausgefiltert wird. Auch der Begriff Rückenmarkspende sei falsch. Es geht allein um das Knochenmark.
Auch Markus Kierdorf von den Flöckchen stattete dem Löwen einen Besuch ab. Kierdorf hat sich ebenfalls bereits vor Jahren typisieren lassen - wer einmal in die Kartei aufgenommen wurde, muss sich nicht noch einmal Blut abnehmen lassen. Als die Tochter eines Arbeitskollegen vor etwa zehn Jahren einen passenden Spender suchte, habe ich mich registrieren lassen, berichtete das Flöckchen, und ich kann nur darum bitten, sich an solchen Aktionen zu beteiligen.
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