Von DIETER KRANTZ, 10.03.10, 07:09h
Eine gemeinsame Frühstückspause steht schon lange im Stundenplan an der Bambergstraße, ebenso Kochen und Backen in Arbeitsgemeinschaften. So genannte Gesundheitsförderer halten Unterricht in den Klassen. Trotz dieser und weiterer Bemühungen hätte sich gezeigt, dass nach wie vor nur 20 bis 30 Prozent der Schüler regelmäßig Obst oder Gemüse im Schulranzen mitbrächten, erklärte die Rektorin Schäfer. Gemeinsam mit der projektverantwortlichen Kollegin Birgit Söffing hat sie daher den umfangreichen Antrag für das Programm ausgefüllt - 20 bis 30 Seiten waren das, erzählte sie gestern. Und erhielt schließlich Post von Schulministerin Barbara Sommer: Als eine von 355 Grund- und Förderschulen in NRW wurde die Nordschule ausgewählt.
Ich halte das für richtig und wichtig, sich an so etwas zu beteiligen, lobte Bürgermeister Franz Huhn den Einsatz der Pädagogen; vier von acht Grundschulen der Stadt hatten den gleichen Antrag gestellt, doch nur die Nordschule erhielt den Glückwunsch der Ministerin. Nun ist es an der Schule, aus einer Liste zugelassener Lieferanten einen auszusuchen, der nach den Osterferien die Lieferung auch von Gemüse aufnimmt. Bis zum Ende des Schuljahres 2010 / 11 läuft die Förderung, doch dann soll natürlich nicht Schluss sein mit dem gesunden Essen: Das Programm könne nur erfolgreich sein, wenn die Eltern mitarbeiteten, sagte Birgit Schäfer gestern. Wir hoffen, dass wir die mit ins Boot kriegen.
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