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Sparkasse Köln Bonn

Kleinsparer wiederentdeckt

Von Stefan Rahmann, 10.03.10, 22:54h

Die Sparkasse Köln Bonn freut sich bei der Bilanzpressekonferenz über 4200 neue Girokonto-Inhaber. Gute Nachrichten gibt es auch für die 269 Auszubildenden. Sie werden trotz des Stellenabbaus im Unternehmen alle übernommen.

Artur Grzesiek
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Artur Grzesiek ist auch für das Personalwesen bei der Sparkasse Köln-Bonn zuständig. Er verkündete, dass alle Auszubildenden in diesem Jahr übernommen werden. (Bild: Gauger)
Artur Grzesiek
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Artur Grzesiek ist auch für das Personalwesen bei der Sparkasse Köln-Bonn zuständig. Er verkündete, dass alle Auszubildenden in diesem Jahr übernommen werden. (Bild: Gauger)
Köln - Gute Nachrichten für die 269 Auszubildenden bei der Sparkasse Köln Bonn verkündete der Vorstandsvorsitzende Artur Grzesiek bei der Bilanzpressekonferenz. Sie werden nach bestandener Prüfung alle übernommen, obwohl im Unternehmen bis 2014 rund 1000 Stellen abgebaut werden sollen. „Das geschieht selbstverständlich sozialverträglich“, versicherte Grzesiek. In erster Linie setzt das Institut auf die natürliche Fluktuation der Mitarbeiter. Die bewegt sich jährlich im dreistelligen Bereich. Dazu kommen Altersteilzeit-Verträge, die mit einigen Angestellten ausgehandelt werden sollen. „Wir haben aber auch Restrukturierungskosten eingeplant“, sagte der Vorstandsvorsitzende und meinte damit Abfindungsangebote für die Mitarbeiter. Darüber hinaus soll es auch mehr Stellen geben, die sich zwei jetzige Vollzeitangestellte teilen. Im Moment arbeiten bei der Sparkasse 5112 Menschen.

Die Sparkasse Köln Bonn verwaltet aktuell 1,743 Millionen Konten, 817 000 Girokonten und 673 000 Sparkonten. Überhaupt hat die Chefetage ihr Herz für den Kleinsparer wiederentdeckt. „Wir haben im vergangenen Jahr 32 000 Girokonto-Inhaber verloren und 36 200 gewonnen. „Ein Zuwachs von 4200 Girokonten in einem Jahr gelingt unseren Wettbewerbern derzeit nicht“, zog Dr. Christoph Siemons, als Vorstandsmitglied zuständig für das Privatkundengeschäft, ein für diesen Bereich positives Fazit.

Rund 1200 Vereine und Projekte hat die Sparkasse im vergangenen Jahr finanziell gefördert. Da will man auch 2010 keine Abstriche machen. „Besonders erfolgreich“, so Siemons, „sind die Sparprodukte DomSparen und BeethovenSparen. Seit dem Start im Dezember 2009 haben 23 000 Kunden 640 Millionen Euro angelegt.“ Mit dieser Geldanlage sind finanzielle Zuwendungen der Sparkasse an den Zentral-Dombau-Verein und den Verein Beethovenhaus in Bonn verbunden.



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