Erstellt 12.03.10, 21:34h
Die Rolle ist provokant und bissig, das hat mir sehr gefallen. Ich konnte mich gut in Beate reinversetzen: Sie fühlt sich nicht mehr schön und kann das Älterwerden nicht ertragen. Ich denke, es gibt einige Frauen, denen es ähnlich geht.
Konnten Sie sich mit Ihrer Rolle identifizieren?
Nein. Ich kann es nachempfinden, aber ich identifiziere mich nicht mir ihr. Die Schauspielerei ist für mich ein Handwerk, ich kann da sehr gut trennen.
Was würden Sie Frauen raten, die die gleichen Probleme in den Wechseljahren haben?
Ich denke, man sollte sich dem Alter mit Witz und Humor und einer gewissen Coolness stellen. Wir werden alle älter und ich denke, man sollte versuchen, Chancen darin zu sehen. Genau das wollen wir auch mit der Serie zeigen - das Thema Älterwerden ist ein ganz normaler Vorgang.
Inwiefern können Frauen das als Chance nutzen?
Ich sehe die Wechseljahre als eine Art Krise, genau wie die Pubertät. Aber wenn man mal zurück denkt, ging während der Pubertät das Leben erst richtig los: Die erste Liebe, tausend neue Erfahrungen und einfach ein gewisses Gefühl von Freiheit. Nach den Wechseljahren fängt das Leben nicht nochmal von vorn an, aber ich denke, es ist die Zeit, sich zu fragen, ob man zufrieden mit sich ist. Und wenn das nicht der Fall ist, ist es ein guter Zeitpunkt, die Dinge die einen stören, zu ändern.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt