Von Katharina Hamacher, 17.03.10, 12:04h
Für die Ausstellung „Bhutan - heilige Kunst aus dem Himalaya“ hat sich das Museum bis zum 24. Mai in einen Tempel verwandelt, in den die Gewinner der Kunstpause am 7. April eingeladen werden. Die Rundschau richtet die Kunstpause mit den Kölner Museen, dem Museumsdienst, der Initiative „StART“ und Netcologne aus.
Vielleicht begegnen den Lesern direkt zu Beginn die beiden jungen bhutanischen Mönche Kinzang Thinlay und Nima, die die Ausstellung aus dem einzigen Land der Welt, in dem die tantrische Form des Buddhismus die Staatsreligion bildet, begleiten. Wie die religiösen Reinigungsrituale das Leben im südasiatischen Königreich prägen, zeigen die Mönche mehrmals täglich bei ihren Opfergaben, die sie zu Trommelklängen auf dem Altar darbringen.
Um die Rituale in aller Ruhe zu beobachten, wird die halbstündige Mittagsführung wohl leider nicht ausreichen - umso besser, dass die Firma Netcologne wie immer eine Eintrittskarte für einen zweiten, ausgedehnteren Museumsbesuch spendiert.
Sie liegt dem Lunchpaket des Restaurants Spitz bei, das alle Leser zum Abschied bekommen. Was sie aber sicher auch in der Kunstpause zu sehen bekommen werden, ist das beeindruckende große Sand-Mandala auf dem Boden des Museums. Mitten in der Ausstellung streuen Kinzang Thinlay und Nima hoch konzentriert Sand und Edelsteinsplitter zu einem symbolische Gebilde, das im Laufe der Wochen immer vollkommener wird. Dass das Kunstwerk am Ende der Ausstellung einfach zusammengekehrt wird, gehört zum Ritual dazu.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige