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Rundschau-Kunstpause

Wo goldene Buddhas meditieren

Von Katharina Hamacher, 17.03.10, 12:04h

Die Rundschau-Kunstpause macht nächstes Mal Station im Museum für ostasiatische Kunst. Dort ist zurzeit die Ausstellung „Bhutan - heilige Kunst aus dem Himalaya“ zu bewundern: goldene Buddhas, bunte religiöse Rollbilder und viel mehr geben Einblick in das Land.

Museum für ostasiatische Kunst
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Das Kloster Taktshang hoch über dem Tal Paro: In die Welt buddhistischer Heiligtümer kann man jetzt auch in Köln eintauchen. (Bild: Museum)
Museum für ostasiatische Kunst
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Das Kloster Taktshang hoch über dem Tal Paro: In die Welt buddhistischer Heiligtümer kann man jetzt auch in Köln eintauchen. (Bild: Museum)
KÖLN. In leuchtenden Mineralfarben erstrahlen die textilen Thangkas (religiöse Rollbilder) an den mattroten Museumswänden, reich verzierte buddhistische Gottheiten und goldene Buddhas meditieren auf Lotussockeln: Bei der nächsten Kunstpause offenbaren sich 20 Rundschau-Lesern im Museum für Ostasiatische Kunst auserwählte Kloster- und Tempelschätze aus dem Königreich Bhutan. Die 117 Kostbarkeiten aus dem 8. bis 20. Jahrhundert werden noch heute in buddhistischen Ritualen im „Land des Donnerdrachen“ eingesetzt und sind sonst nur bei speziellen Zeremonien für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt.

Für die Ausstellung „Bhutan - heilige Kunst aus dem Himalaya“ hat sich das Museum bis zum 24. Mai in einen Tempel verwandelt, in den die Gewinner der Kunstpause am 7. April eingeladen werden. Die Rundschau richtet die Kunstpause mit den Kölner Museen, dem Museumsdienst, der Initiative „StART“ und Netcologne aus.

Vielleicht begegnen den Lesern direkt zu Beginn die beiden jungen bhutanischen Mönche Kinzang Thinlay und Nima, die die Ausstellung aus dem einzigen Land der Welt, in dem die tantrische Form des Buddhismus die Staatsreligion bildet, begleiten. Wie die religiösen Reinigungsrituale das Leben im südasiatischen Königreich prägen, zeigen die Mönche mehrmals täglich bei ihren Opfergaben, die sie zu Trommelklängen auf dem Altar darbringen.

Um die Rituale in aller Ruhe zu beobachten, wird die halbstündige Mittagsführung wohl leider nicht ausreichen - umso besser, dass die Firma Netcologne wie immer eine Eintrittskarte für einen zweiten, ausgedehnteren Museumsbesuch spendiert.

Sie liegt dem Lunchpaket des Restaurants Spitz bei, das alle Leser zum Abschied bekommen. Was sie aber sicher auch in der Kunstpause zu sehen bekommen werden, ist das beeindruckende große Sand-Mandala auf dem Boden des Museums. Mitten in der Ausstellung streuen Kinzang Thinlay und Nima hoch konzentriert Sand und Edelsteinsplitter zu einem symbolische Gebilde, das im Laufe der Wochen immer vollkommener wird. Dass das Kunstwerk am Ende der Ausstellung einfach zusammengekehrt wird, gehört zum Ritual dazu.



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