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Mit Köpfchen zum Erfolg

Von STEFAN CORSSEN, 17.03.10, 18:50h, aktualisiert 17.03.10, 19:13h

„Die Jungs haben einfach Talent“, schwärmt Bernd Goldstraß. Der Wipperfürther trainiert einmal in der Woche an der Wipperschule in Ohl Schach. Mit Erfolg: Bei den...

OHL. „Die Jungs haben einfach Talent“, schwärmt Bernd Goldstraß. Der Wipperfürther trainiert einmal in der Woche an der Wipperschule in Ohl Schach. Mit Erfolg: Bei den Schachmeisterschaften der Grundschulen des Schachbezirks Südwestfalen in Schalksmühle holten Max Blumberg, Tim Heimbruch, Nico Steinert und Guillaume Goldstraß für die Wipperschule einen tollen zweiten Platz. In sieben Mannschaftskämpfen blieben die Wipperfürther sechs mal Sieger und mussten sich nur einmal, gegen das Team der Grundschule Schöneck aus Lüdenscheid, ganz knapp geschlagen geben.

24 Mannschaften

traten an

24 Schul-Mannschaften waren zum Wettkampf nach Schalksmühle angereist, die Wipperschule Ohl war das einzige Team aus Oberberg. Zum Auftakt gab es für die Ohler zwei klare 4:0-Erfolge - Max, Nico, Tim und Guillaume gewannen erst gegen die Jung-Stilling-Schule Kredenbach, dann gegen die Lindenhofschule Halver alle ihre Partien.

Dann kam die knappe 1,5:2,5-Niederlage gegen Lüdenscheid, anschließend folgte ein weiteres 4:0 und zwei 3:1-Siege. Vor der letzten , der siebten Runde, war klar: Ein Unentschieden gegen die Grundschule Villigst würde zum 2. Platz reichen. Die Wipperfürther gingen kampflos 1:0 in Führung, weil ein gegnerischer Spieler schon abgereist war. Es folgte ein Remis und eine Niederlage, bevor Max Blumberg die letzte und entscheidende Partie gewann.

Über ihren Erfolg war das Wipperfürther Quartett selbst erstaunt. „Damit haben wir nicht gerechnet.“ Erstaunlich auch, weil Bernd Goldstraß erst seit wenigen Wochen mit den Schülern in Ohl trainiert. Der Wipperfürther, Vorsitzender des Schachvereins Wipperfürth und stärkster Spieler des Vereins, hofft, so auch weiteren Nachwuchs für den Verein zu finden.

Mächtig stolz auf „ihre Jungs“ ist auch Schulleiterin Angelika Schmidt-Bremer. „Ich finde es beeindruckend, dass sie sich so toll und so lange konzentrieren können“ - immerhin dauerte die Meisterschaft in Schalksmühle von 12 Uhr mittags bis nach 17 Uhr. Und sie dankt Bernd Goldstraß für seinen ehrenamtlichen Einsatz: „Ohne ihn könnten wir so etwas gar nicht machen.“

Am 16. April können die vier Wipperfürther zeigen, wie gut sie mit Springer, Läufer und König umgehen können. Denn dann steht die NRW-Landesmeisterschaft der Grundschulen an - eine echte Herausforderung. Die gibt es für Max zuhause längst nicht mehr. „Gegen meine Mutter gewinne ich immer“, erzählt der Drittklässler.



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